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Russischer NATO-Nachbar mobilisiert Reservisten

Finland, soldiers
Jukka Salo / Shutterstock.com

Ungewöhnliche Drohnenaktivität nahe der finnischen Ostgrenze hat eine militärische Reaktion ausgelöst.

Die Behörden erklären, dass die Vorfälle keine direkte Bedrohung darstellen, aber es werden Schritte unternommen, um die Überwachung zu verstärken, berichtet TVP World.

Reaktion im Gange

Finnland bereitet sich darauf vor, Armeereservisten einzuberufen, um Überwachungsoperationen entlang seiner südöstlichen Grenze zu unterstützen.

Laut TVP World wird die Mobilisierung im Rahmen von Auffrischungsschulungen stattfinden, an denen Freiwillige teilnehmen, die zugestimmt haben.

Der Schritt soll die territoriale Überwachung verstärken und die Sicherheit des Landes gewährleisten.

Beamte sagen, die Maßnahme sei vorsorglich und keine Reaktion auf eine unmittelbare Gefahr.

Drohnenvorfälle nehmen zu

In den letzten Wochen gab es mehrere mutmaßliche Luftraumverletzungen durch Drohnen nahe der russischen Grenze.

Laut TVP World sollen einige der Geräte mit ukrainischen Angriffen auf Infrastruktur in Russland in Verbindung stehen.

Eine Reihe von Drohnen soll nach Abweichung von ihren beabsichtigten Flugrouten auf finnisches Territorium gelangt sein.

Die Behörden stellten fest, dass diese Vorfälle eher zufällig als absichtliche Übergriffe erscheinen.

Abstürze gemeldet

Mindestens zwei Drohnen stürzten Ende März in Südfinnland ab, eine weitere wurde im April entdeckt.

Laut TVP World gehen Beamte davon aus, dass elektronische Störungen dazu geführt haben könnten, dass die Geräte vom Kurs abkamen.

Sie vermuteten, dass russische Störsysteme eine Rolle bei der Umleitung der Drohnen gespielt haben könnten.

Trotz der Vorfälle betonen die Behörden, dass Finnland selbst nicht das beabsichtigte Ziel war.

Verstärkte Patrouillen

Als Reaktion darauf haben die finnischen Streitkräfte ihre Überwachungsbemühungen ausgeweitet.

Laut TVP World wurden sowohl Luft- als auch Seepatrouillen entlang der Grenze und in den angrenzenden Gewässern verstärkt.

Ziel ist es, weitere Vorfälle zu verhindern und die Öffentlichkeit bezüglich der nationalen Sicherheit zu beruhigen.

Beamte haben betont, dass derzeit keine direkte militärische Bedrohung für Finnland besteht.

Quellen: TVP World