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Royal Navy schlägt Alarm: Putins Militär vor Englands Küste

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Es wird als „der schwächste Zustand, in dem sich der Dienst seit Jahrzehnten befunden hat“, bezeichnet.

Der Druck auf die Einsatzbereitschaft der britischen Marine wächst, da die russische Militäraktivität nahe den Gewässern des Vereinigten Königreichs weiter zunimmt und die Royal Navy stillschweigend ein weiteres Frontlinienschiff verliert.

Neue Besorgnis entstand, nachdem Berichte darauf hindeuteten, dass die HMS Iron Duke nach der Entfernung wichtiger Waffensysteme und Sensoren faktisch aus dem aktiven Dienst genommen wurde. Dies lässt Großbritannien in einer Zeit wachsender Spannungen mit Moskau mit einer schrumpfenden Anzahl einsatzfähiger Fregatten zurück.

Laut Express beschrieb der ehemalige Kommandant der Royal Navy, Tom Sharpe, die aktuelle Situation als den schwächsten Zustand, in dem sich der Dienst seit Jahrzehnten befunden habe.

Russische Schiffe testen zunehmend britische Gewässer

Russische Marinebewegungen nahe britischem Territorium sind häufiger geworden, seit der Krieg in der Ukraine die Sicherheitslandschaft Europas neu gestaltet hat.

Schiffe der Royal Navy und der Royal Fleet Auxiliary wurden wiederholt eingesetzt, um russische Kriegsschiffe zu beschatten, die nahe der britischen Küste passierten, darunter Operationen, an denen die russische Fregatte Admiral Grigorovich letzten Monat nahe den Gewässern des Vereinigten Königreichs beteiligt war.

Militäranalysten betrachten diese Patrouillen zunehmend als strategische Botschaften des Kremls, die darauf abzielen, die NATO-Bereitschaft zu testen und die russische Reichweite weit über das Schwarze Meer hinaus zu demonstrieren.

Es wachsen nun Bedenken, ob Großbritannien noch genügend Frontlinienschiffe zur Verfügung hat, um durchgängig reagieren zu können.

Fregattenflotte schrumpft weiter

Die HMS Iron Duke wird Berichten zufolge voraussichtlich nicht in den operativen Dienst zurückkehren, nachdem wichtige Systeme entfernt wurden, was die bereits reduzierte Flotte zusätzlich belastet.

Pläne zur Außerdienststellung der HMS Richmond im Laufe dieses Jahres würden die aktive Flotte der Typ-23-Fregatten der Royal Navy noch weiter reduzieren.

Der ehemalige Kommandant Tom Sharpe warnte, dass Unterstützungsschiffe der Royal Fleet Auxiliary möglicherweise zunehmend in Frontlinien-Verfolgungsrollen gezwungen werden, die normalerweise von Kampfschiffen übernommen werden.

Der Druck auf die Hilfsflotte hat sich in den letzten Jahren ebenfalls verstärkt, bedingt durch Personalmangel und erweiterte operative Anforderungen in ganz Europa und im Nahen Osten.

Fragen zur britischen Seestärke

Verteidigungsdebatten innerhalb Großbritanniens haben sich intensiviert, da NATO-Verbündete ihre Militärausgaben erhöhen, während Russland weiterhin aggressive Marinemanöver in Europa durchführt.

Kritiker argumentieren, dass Großbritanniens schrumpfende Überwasserflotte die Abschreckungsfähigkeiten zu untergraben droht, in einer Zeit, in der die maritime Sicherheit zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

Regierungsvertreter haben wiederholt auf zukünftige Modernisierungen und neue Kriegsschiffprogramme, einschließlich der kommenden Typ-26-Fregatten, hingewiesen, als Beweis dafür, dass die langfristige Marine-Modernisierung weiterhin im Gange sei.

Die Realität auf See wird jedoch für Militärbeobachter, die russische Schiffe mit zunehmender Regelmäßigkeit nahe britischen Gewässern erscheinen sehen, immer schwerer zu ignorieren.