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Warum dauerhaft aktiviertes Bluetooth Ihr Smartphone gefährden kann

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Bluetooth erleichtert die Verbindung mit Kopfhörern, Lautsprechern, Smartwatches und Autos, doch Sicherheitsexperten warnen davor, Bluetooth dauerhaft eingeschaltet zu lassen.

Bluetooth erleichtert die Verbindung mit Kopfhörern, Lautsprechern, Smartwatches und Autos, doch Sicherheitsexperten warnen davor, Bluetooth dauerhaft eingeschaltet zu lassen.

Obwohl die Technologie für kurze Reichweiten entwickelt wurde, können Hacker Schwachstellen ausnutzen, um auf Geräte zuzugreifen oder Daten zu sammeln.

Sicherheitsbedenken wachsen

Laut BGR empfiehlt die US-Behörde Federal Communications Commission (FCC), Bluetooth zu deaktivieren, wenn es nicht aktiv genutzt wird.

Die Behörde warnt, dass aktiviertes Bluetooth Geräte für Angreifer sichtbar machen kann, die vertrauenswürdige Verbindungen imitieren oder unbefugten Zugriff erhalten wollen.

Smartphones gelten als besonders anfällig, da sie große Mengen persönlicher Daten speichern und ständig zwischen verschiedenen Orten bewegt werden.

Hacker können Verbindungen ausnutzen

Sicherheitsforscher haben bereits Schwachstellen in Bluetooth-Verbindungssystemen bestimmter Geräte entdeckt.

Besonders im Fokus steht dabei Androids Fast-Pair-Funktion, mit der Zubehör schnell mit einem Google-Konto verbunden werden kann.

Forscher in Belgien fanden Sicherheitslücken, durch die bestimmte Bluetooth-Geräte möglicherweise übernommen oder zur Standortverfolgung genutzt werden könnten.

Kleine Änderungen verbessern die Sicherheit

Cybersicherheitsexperten sagen, dass einfache Gewohnheiten viele Bluetooth-Risiken reduzieren können.

Nutzer sollten Bluetooth deaktivieren, wenn es nicht benötigt wird, alte gekoppelte Geräte aus Mietwagen oder öffentlichen Systemen entfernen und Geräte nicht dauerhaft sichtbar lassen.

Android-Nutzer können zudem die Suche nach Geräten in der Nähe in den Systemeinstellungen deaktivieren, um Bluetooth-Aktivitäten im Hintergrund zu reduzieren.

Komfort bleibt wichtig

Trotz der Risiken gehört Bluetooth weiterhin zu den am häufigsten genutzten drahtlosen Technologien im Alltag.

Die Funktion wird für kabellose Kopfhörer, Fitness-Tracker, Smart-Home-Geräte und Fahrzeugsysteme verwendet.

Für die meisten Nutzer geht es laut Experten nicht darum, Bluetooth komplett zu vermeiden, sondern Komfort mit besseren Sicherheits- und Datenschutzgewohnheiten auszugleichen.

Smartphones werden stärker angegriffen

Die Warnung kommt zu einer Zeit, in der Cybersicherheitsforscher zunehmend Bedrohungen für Smartphones und vernetzte Geräte melden.

Da immer mehr persönliche Daten auf mobilen Geräten gespeichert werden, gelten Nutzer laut Analysten als attraktive Ziele für Hacker, die drahtlose Technologien und Software-Schwachstellen ausnutzen.

Quellen: BGR, FCC