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„Stalin beendete sein Leben in einer Pfütze seines eigenen Erbrochenen“: Exilrusse sieht Putin denselben Weg gehen

Vladimir Putin, Joseph Stalin
Franklin D. Roosevelt Library Public Domain Photographs, Public domain, via Wikimedia Commons, Gevorg Ghazaryan / Shutterstock.com

Die Geschichte könnte sich sehr wohl wiederholen.

Die Geschichte neigt dazu, Führer zu isolieren, die ihre Nationen in langwierige Konflikte treiben.

Wenn anfängliche Versprechen schnellen Erfolgs in wirtschaftliche Not und innere Unruhen übergehen, kann sich die Atmosphäre in den Korridoren der Macht von absoluter Loyalität zu tiefem Misstrauen wandeln.

Für diejenigen, die aus der Ferne zuschauen, erscheint die Entwicklung eines zurückgezogen lebenden Herrschers oft bemerkenswert vertraut.

Ein paranoider Abstieg

In einem Interview mit The Sun sagte der im Exil lebende Putin-Kritiker Michail Chodorkowski, er glaube, der russische Präsident gerate in eine gefährliche Isolation.

Das Interview wurde später auf Chodorkowskis eigener Website geteilt.

Chodorkowski erklärte, der Staatschef verstecke sich derzeit in unterirdischen Bunkern. Er fürchte Berichten zufolge interne Verschwörungen und Drohnenangriffe.

Dieser Rückzug folge auf erhebliche Rückschläge für Moskau. Berichte deuteten darauf hin, dass seit der Invasion der Ukraine im Jahr 2022 mehr als eine Million russische Soldaten getötet oder verwundet worden seien.

Unterdessen habe ein durchgesickerter Geheimdienstbericht vom März 2026 enthüllt, dass der Präsident seine persönliche Sicherheit aufgrund von Putschängsten innerhalb der politischen Elite erheblich verschärft habe.

Der Konflikt habe auch die Binnenwirtschaft geschädigt, was zu einem dramatischen Anstieg der Lebensmittelpreise geführt habe. Das Vertrauen bröckele. Umfragedaten des Instituts FOM zeigten, dass die Zustimmungsrate des Staatschefs auf 71 Prozent gesunken sei, was den stärksten Rückgang seit 2019 markiere.

Echos der Vergangenheit

In seinem Interview mit The Sun zog Chodorkowski direkte Parallelen zwischen dem aktuellen Regime und einigen der berüchtigtsten Diktatoren der Geschichte.

Er merkte an, die Militärstrategie gegen die Ukraine spiegele die historische deutsche Aggression wider.

Chodorkowski hob jedoch auch einen Vergleich mit dem sowjetischen Herrscher Josef Stalin hervor.

Er deutete an, die extreme Isolation des derzeitigen Präsidenten spiegele die letzten Tage des sowjetischen Diktators wider. Stalin sei allein gestorben, weil sein innerer Kreis zu verängstigt gewesen sei, ihm zu helfen.

„Stalin beendete sein Leben in einer Pfütze seines eigenen Erbrochenen, weil niemand es wagte, sich ihm zu nähern, als er zusammenbrach. Ich denke, dies ist der Weg, den Putin jetzt einschlägt. Dies ist der direkte Weg zu einem solchen Ende seines Lebens“, sagte Chodorkowski.

Interne Bedrohungen

Die Gefahr für den Kreml könnte letztlich aus seinem eigenen Sicherheitsapparat kommen.

Chodorkowski erläuterte, die Regierung stütze sich stark auf eine Kombination aus Staatspropaganda und Geheimdienstnetzwerken, um die Kontrolle aufrechtzuerhalten.

Wenn die öffentliche Unterstützung weiter abnehme, würden die Sicherheitsdienste zur einzigen Lebensader der Regierung – und wenn die Propagandamaschine versage, könnte die öffentliche Unterstützung für Putin schnell schwinden, was den inneren Kreis des russischen Diktators dazu veranlassen könnte, sich gegen ihn zu wenden.

Quellen: The Sun, FOM, Khodorkovsky.com