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Putin rüstet russische Drohnen drastisch auf – jetzt sind sie radioaktiv

Putin rüstet russische Drohnen drastisch auf – jetzt sind sie radioaktiv
ivkovmark/shutterstock.com

Moderne Schlachtfelder verändern sich ständig, da sich Technologie und Taktiken auf unerwartete Weise entwickeln.

Wenn militärische Ausrüstung plötzliche Modifikationen erfährt, können sich die Risiken für umliegende Gemeinden augenblicklich ändern.

Eine jüngste Entdeckung in einer ruhigen Grenzregion zeigt, wie unberechenbar diese Bedrohungen aus der Luft geworden sind.

Eine beunruhigende Entdeckung

Bei einer Routineuntersuchung in der nördlichen Region Tschernihiw stießen Ermittler auf eine ungewöhnliche Gefahr am Boden.

Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU inspizierte kürzlich die Überreste einer abgeschossenen russischen Geran-2-Kampfdrohne.

Das Team bemerkte sofort etwas Ungewöhnliches an den Trümmern nahe des Dorfes Kamka.

An der modifizierten Drohne befanden sich Fragmente einer Luft-Luft-Rakete, einer Waffe, die üblicherweise von Kampfjets abgefeuert und nicht von unbemannten Flugobjekten getragen wird.

Militäranalysten gehen davon aus, dass russische Streitkräfte diese Drohnen anpassen, um ukrainische Hubschrauber und Flugzeuge anzugreifen. Indem sie Standard-Kampfdrohnen in fliegende Flugabwehrfallen verwandeln, hoffen sie, Piloten abzuschrecken, die versuchen, ankommende Wellen abzuschießen.

Ansteigende Strahlungswerte

Die eigentliche Überraschung kam, als Notfallteams begannen, die Absturzstelle nach Umweltrisiken abzusuchen.

Messgeräte registrierten Gammastrahlungswerte von 12 Mikrosievert pro Stunde, ein Wert, der deutlich über den natürlichen Hintergrundwerten liegt.

Experten erkannten schnell, dass die Gefahr direkt vom Raketensprengkopf ausging. Weitere Tests zeigten, dass die Waffe abgereichertes Uran enthielt, insbesondere Spurenelemente von Uran-235 und Uran-238.

Dieses spezifische Modell, identifiziert als R-60M-Rakete, ersetzt traditionelle Wolframkomponenten durch dichte Uranstäbe.

Der SBU wies darauf hin, dass diese spezialisierten Sprengköpfe normalerweise durch spezifische Gefahrenmarkierungen identifiziert werden können, die direkt auf das Metallgehäuse gemalt sind.

Schutz lokaler Gemeinden

Einsatzkräfte und Militärpersonal arbeiteten zusammen, um die Bedrohung sicher zu neutralisieren. Sie sicherten den beschädigten Sprengkopf schnell und brachten die radioaktiven Komponenten in eine sichere Lagerstätte.

Beamte warnen nun die Anwohner, alle militärischen Trümmer zu meiden, da verbrannte Munition eine einzigartige Gefahr darstellt.

Beschädigte Hüllen können giftigen radioaktiven Staub freisetzen, der sowohl die menschliche Gesundheit als auch die lokale Umwelt gefährdet.

Dieser Vorfall folgt auf frühere Bedenken hinsichtlich der Strahlensicherheit im Land.

Letztes Jahr beschädigte ein Drohnenangriff die Schutzhülle über dem Kernkraftwerk Tschernobyl, was die Behörden in höchste Alarmbereitschaft versetzte.

Quellen: SBU, United24Media