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„Wenn wir das Jahr 2027 erreichen“: Pro-Putin-Blogger gerät in Panik, als Drohnen Moskau angreifen

Unmanned military drone attacks objects in Moscow, Russia, over Red Square
Shutterstock

Wenn ein moderner Konflikt an Fahrt aufnimmt, entwickelt sich die Technologie auf dem Schlachtfeld schneller, als irgendjemand vorhersagen kann.

Mit diesen rasanten Veränderungen Schritt zu halten, wird für beide Seiten zu einer Frage des Überlebens. Nun schlägt eine einflussreiche Stimme aus dem Konflikt Alarm hinsichtlich dessen, was bevorsteht.

Drohnensturm im Anmarsch

Ein prominenter russischer Kriegsbeobachter hat die Öffentlichkeit eindringlich vor einer massiven Welle bevorstehender Angriffe gewarnt. Die Ukraine bereite sich Berichten zufolge darauf vor, ihre Luftoperationen drastisch zu verstärken.

Laut Dialog.UA, zitiert von LA.lv, räumte der Blogger Andrei Klintsevich im russischen Radiosender Komsomolskaya Pravda ein, dass Moskau das technologische Rennen verliere. Er stellte fest, dass die Ukraine unbemannte Technologien in rasendem Tempo entwickle.

Der Kommentator gab eine düstere Prognose für die kommenden Monate ab. Er erwarte, dass das schiere Volumen der täglichen Luftangriffe alles bisher Dagewesene übertreffen werde.

„Ich denke, dass die Ukraine bis Mitte des Sommers oder Herbstes die Anzahl der gestarteten Drohnen auf tausend erhöhen können wird. Vielleicht nicht jeden Tag, aber jeden zweiten Tag. Und die Frage ist, produzieren wir die gleiche Anzahl an Flugabwehrraketen? Die Antwort ist höchstwahrscheinlich nein“, erklärte Klintsevich.

Als Nächstes schwere Raketen

Der Pro-Kriegs-Blogger betonte, dass traditionelle Luftabwehrsysteme schlichtweg zu teuer und komplex seien, um dieses massive Ausmaß zu bewältigen. Stattdessen forderte er Russland auf, schnell günstigere Alternativen wie Lasersysteme zu entwickeln.

Die Bedrohung der Heimatfront weitet sich auch über kleine Fluggeräte hinaus aus. LA.LV berichtete, dass Klintsevich die Bürger aufgefordert habe, sich auf eine wesentlich zerstörerischere Waffe vorzubereiten, die in ihrem Luftraum eintreffen werde.

Er warnte, dass ballistische Raketen bald regelmäßig russisches Territorium ins Visier nehmen könnten. Diese Verschiebung würde die lokalen Notfallsysteme an ihre absoluten Grenzen bringen.

Zukünftige Roboter-Kriegsführung

Mit Blick in die weitere Zukunft glaubt der Kommentator, dass sich die Natur des Kampfes in den nächsten Jahren vollständig verändern werde. Künstliche Intelligenz und Automatisierung würden die Frontlinien dramatisch erweitern.

„Wenn wir das Jahr 2027 erreichen, werden wir an den Frontlinien nicht nur fliegende und kriechende Roboter sehen, sondern auch Roboterhunde und anthropomorphe Roboter. Der Krieg wird in eine völlig neue Phase eintreten“, sagte Klintsevich.

Trotz seiner beängstigenden Vorhersagen äußerte die Medienfigur eine letzte Hoffnung, dass der Kreml die Situation noch retten könne. Er wünsche sich, dass die Staats- und Regierungschefs ein Abkommen mit der Ukraine aushandeln, um eine totale Eskalation zu verhindern.

Quellen: LA.LV, Dialog.UA, Komsomolskaya Pravda