Startseite Nachricht Trump schuldet dem Friedensfonds noch immer die versprochenen Milliarden

Trump schuldet dem Friedensfonds noch immer die versprochenen Milliarden

Donald Trump
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Obwohl Berichten zufolge Milliarden von Dollar für Trumps Friedensrat zum Wiederaufbau Gazas zugesagt wurden, soll bislang kein einziger Dollar das offizielle Fondskonto erreicht haben.

Anfang dieses Jahres wurde eine große Spendeninitiative für den Friedensfonds ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Gaza wiederaufzubauen.

Laut mehreren Quellen seien die großen Geldsummen bislang noch von keinem der Mitgliedstaaten eingegangen, berichtet die Financial Times.

Eine Quelle erklärte: „Nicht ein einziger Dollar ist auf dem Konto eingegangen.“

Geld außerhalb des Fonds

Laut den eigenen Vertretern des Rates sollen Gelder auf ein separates Konto bei JPMorgan überwiesen worden sein.

Der Financial Times zufolge haben die Vereinigten Arabischen Emirate und Marokko bereits Millionen von Dollar auf das Konto überwiesen.

Allerdings gibt es nur begrenzte Transparenz darüber, wie die Mittel erfasst werden. Da das Geld nicht über den Fonds der Weltbank läuft, gelten geringere Anforderungen an die öffentliche Berichterstattung.

Große Pläne verzögert

Bei der Gründung des Rates wurden rund 7 Milliarden Dollar zugesagt, während Trump zusätzlich weitere 10 Milliarden Dollar Unterstützung ankündigte.

Bislang hat jedoch noch kein Land den Milliardenbetrag gezahlt, der erforderlich ist, um eine lebenslange Mitgliedschaft in der Organisation zu erhalten.

Das US-Außenministerium arbeitet an zukünftigen Plänen, Hilfsgelder in Projekte umzuleiten, die mit dem Rat verbunden sind. Die Rolle der Organisation bleibt jedoch weiterhin unklar, berichtet die Financial Times.

Alternative zur UNO

Mehrere internationale Medien beschreiben Trumps Friedensfonds als mögliche Alternative zur UNO.

Im Gegensatz zur UNO, bei der die Mitgliedstaaten die Entscheidungsgewalt teilen, wird der Rat weitgehend von Trump selbst kontrolliert, der auch darüber entscheidet, wer Mitglied werden kann.

Die Organisation wurde ursprünglich mit Fokus auf Gaza gegründet, könnte laut der Financial Times und The Guardian später jedoch eine breitere Rolle in internationalen Konflikten übernehmen, berichtet The Week.

Dies liegt unter anderem daran, dass zu den Mitgliedern Tony Blair, Marco Rubio und Jared Kushner gehören, während auch Wladimir Putin eingeladen wurde.

Quellen: Financial Times, The Guardian, The Week