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Moskau feiert, da NATO-Verbündeter die Entsendung von Militärgerät an die Ukraine verweigert: „Wir können uns nur freuen“

Vladimir Putin, Dmitrij Peskov, Kreml
Presidential Press and Information Office / Wiki Commons

Wenn sich ein massiver Krieg über Jahre hinzieht, zählt jede einzelne Lieferung von Kampfausrüstung für die Soldaten vor Ort.

Europäische Staats- und Regierungschefs stehen unter ständigem, starkem Druck, ihre eigenen Militärlager zu leeren, um zu helfen. Doch ein Land hat die Tür zugeschlagen, und sein größter globaler Rivale ist absolut begeistert.

Haltung bewahren

Ungarn behält seine Militärausrüstung offiziell sicher im eigenen Land.

Premierminister Peter Magyar traf sich kürzlich in Brüssel mit NATO-Chef Mark Rutte. Die beiden Staats- und Regierungschefs hatten viel zu besprechen, doch Magyar machte seine genaue Haltung nach diesem hochrangigen Treffen unmissverständlich klar.

Auf der Social-Media-Plattform X bestätigte er seine strikte Position gegenüber der Öffentlichkeit. Er erklärte: „Ich habe dem Generalsekretär mitgeteilt, dass Ungarn keine Waffen oder militärische Ausrüstung für den russisch-ukrainischen Konflikt entsenden wird“, wie von Agerpres berichtet und von Digi24 zitiert wurde.

Eine herzliche Reaktion

Diese entschiedene Weigerung erregte schnell die Aufmerksamkeit hochrangiger Beamter in Moskau.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow teilte der russischen Nachrichtenagentur Interfax mit, seine Regierung sei über die unerwartete Nachricht recht erfreut. Er deutete lautstark an, dass die brutalen Kämpfe viel früher enden würden. Er forderte andere Anrainerstaaten auf, diesem Beispiel zu folgen und den Nachschubfluss zu stoppen.

Peskow war in seinem Lob unglaublich direkt. Er sagte dem Medium: „Wir betrachten dies positiv. Wenn eine der Parteien sagt, dass sie es nicht für notwendig erachtet, den Konflikt anzuheizen, können wir uns nur freuen.“

Der Fingerzeig

Der politische Sprecher beließ es nicht nur beim Lob für die ungarische Entscheidung.

Er nutzte den Medienmoment auch, um den Rest der Europäischen Union zu kritisieren. Er empfinde, dass sie eine Grenze überschreiten würden. Der russische Beamte argumentierte, dass die umliegenden Nationen aktiv an der Schlacht teilnähmen, indem sie Kiew weiterhin bewaffneten.

Seine Warnung war völlig unverblümt. Laut Digi24 sagte Peskow: „Vergessen Sie nicht, dass europäische Waffen auf uns feuern, und wir können dies nicht ignorieren. Folglich kann Europa in keiner Weise beanspruchen, die Rolle eines Vermittlers spielen zu können.“

Dennoch bot er am Ende noch einen kleinen Funken diplomatischer Hoffnung. Peskow merkte an, dass die aktuellen europäischen Diskussionen über potenzielle Friedensverhandlungen „an sich eine positive Sache seien, und wir diesen Ansatz selbstverständlich begrüßen.“

Quellen: Digi24, Agerpres, Interfax, X