Donald Trump erklärt, Iran habe zugesagt, weder Atomwaffen zu entwickeln noch zu erwerben, während die Verhandlungen über ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Konflikts fortgesetzt werden.
US-Präsident Donald Trump erklärt, Iran habe zugesagt, weder Atomwaffen zu entwickeln noch zu erwerben, und bezeichnete dieses Versprechen als wichtigen Durchbruch in den laufenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.
Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund von Berichten, wonach das Weiße Haus überarbeitete Bedingungen für ein mögliches Abkommen vorgelegt hat, das den Konflikt beenden soll.
Zusage zum Verzicht auf Atomwaffen
Laut Digi24 unter Berufung auf AFP und Agerpres erklärte Trump, Iran habe zugestimmt, unter keinen Umständen Atomwaffen anzustreben.
„Die einzige Garantie, die ich brauche, ist, dass es keine Atomwaffen geben wird. Sie haben dem zugestimmt, und das war sehr interessant“, sagte Trump in einem Interview mit Fox News.
Er behauptete, Teheran habe zunächst zugesagt, keine Atomwaffen herzustellen, bevor es diese Verpflichtung später ausgeweitet habe.
„Jetzt sagen sie: Wir werden eine solche Waffe unter keinen Umständen entwickeln oder erwerben“, fügte Trump hinzu.
Überarbeiteter Vorschlag
Die Äußerungen folgten auf einen Bericht der New York Times, wonach der Präsident kürzlich einen Teheran vorgelegten Vertragsentwurf überarbeitet habe.
Laut Digi24 berichtete die Zeitung, Trump habe mehrere Elemente des Vorschlags verschärft, ohne jedoch konkrete Änderungen offenzulegen.
Unter Berufung auf die Website Axios berichtete Digi24, dass die Regierung verbindlichere Zusagen in Fragen wie der Zukunft des iranischen Nuklearmaterials fordere.
Die Verhandlungen zielen darauf ab, den Konflikt zu beenden, der nach der israelisch-amerikanischen Offensive gegen Iran begonnen hatte.
Keine Eile
Trump zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich des Verlaufs der Gespräche, erklärte jedoch, dass er bereit sei zu warten.
„Ich habe es nicht eilig“, sagte er gegenüber Fox News.
„Langsam, aber sicher bekommen wir, glaube ich, was wir wollen. Und wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, wird die Sache anders enden“, fügte er hinzu.
Der Präsident hat wiederholt betont, dass das wichtigste Ziel Washingtons darin bestehe, Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.
Militärische Warnung
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte am Samstag, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, militärische Operationen wieder aufzunehmen, falls die Diplomatie scheitern sollte.
Laut Digi24 erklärte Hegseth, die USA seien „mehr als fähig“, erneut Krieg gegen Iran zu führen, falls die Verhandlungen scheitern.
Die Vereinigten Staaten und Israel werfen Teheran weiterhin vor, Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen anzustreben, was iranische Vertreter zurückweisen.
Der Konflikt hat bereits Tausende Todesopfer gefordert und zu steigenden globalen Energiepreisen beigetragen.
Quellen: Digi24, AFP, Agerpres, New York Times, Axios, Fox News