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Putins unausweichlicher Feind: „Sogar die Besetzung der Ukraine steht für ihn an zweiter Stelle“

Putins unausweichlicher Feind: „Sogar die Besetzung der Ukraine steht für ihn an zweiter Stelle“
FotoField/shutterstock.com

Laut einem Bericht von LA.LV ist der Journalist Iwan Jakowina der Ansicht, dass Wladimir Putin sich mehr um Alter und Langlebigkeit sorgt als um jede geopolitische Frage.

Fragen zu Wladimir Putins Gesundheit und Lebenserwartung sind unter Kritikern des Kremlchefs seit Langem ein wiederkehrendes Thema. Ein politischer Kommentator argumentiert nun, dass das Altern die Angelegenheit sei, die Putin mehr beschäftige als jeder geopolitische Konflikt.

Die Äußerungen erfolgten als Reaktion auf Putins Antwort auf Kommentare des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Sensibles Thema

Laut LA.LV erklärte der Journalist und politische Kommentator Iwan Jakowina, Putin habe besonders gereizt auf Hinweise zu seinem Alter in einer jüngsten Botschaft Selenskyjs reagiert.

Auf seinem YouTube-Kanal argumentierte Jakowina, dass der russische Präsident zunächst die Bemerkung über sein Alter aufgegriffen habe, bevor er auf umfassendere Fragen zu Krieg und Diplomatie einging.

„Dieser Brief hat Putin offensichtlich tief verletzt. Putin begann seinen Inhalt nicht mit Fragen von Krieg und Frieden zu kommentieren, sondern damit, dass Selenskyj sein ehrwürdiges Alter erwähnte“, sagte Jakowina.

Er fügte hinzu, dass das Thema Altern für den russischen Präsidenten besonders sensibel zu sein scheine.

Fokus auf Langlebigkeit

Laut LA.LV behauptete Jakowina, dass Gesundheit und Langlebigkeit einen zentralen Platz in Putins Leben einnähmen.

„Für Putin ist das Thema des körperlichen Alterns äußerst schmerzhaft. Das Alter ist das Einzige, womit er nicht fertig wird, und es beschäftigt ihn sehr“, sagte der Kommentator.

„Ich denke, dass für Putin sogar die Besetzung der Ukraine an zweiter Stelle steht“, fügte er hinzu.

Aussehen und Gesundheit

Jakowina behauptete zudem, Putin widme erhebliche Aufmerksamkeit und Ressourcen der Erhaltung seines äußeren Erscheinungsbildes.

Dem Kommentator zufolge sollen in den Residenzen des russischen Präsidenten kosmetische Behandlungsräume vorhanden sein.

„Putin würde wirklich gerne jung sein und jung aussehen. In jeder seiner Residenzen gibt es einen Kosmetikraum. Dort unterzieht er sich regelmäßig Botox-Injektionen, Blepharoplastiken, Hyaluronsäure-Injektionen und ähnlichen Behandlungen“, behauptete Jakowina.

Er verwies außerdem auf seit Langem kursierende Berichte und Spekulationen über Putins Interesse an Langlebigkeit und alternativen Gesundheitspraktiken.

Quellen: LA.LV, Iwan Jakowina (YouTube)