Der ehemalige Herzog fordert laut Berichten eine Auszahlung.
Spannungen um Prinz Andrews Stellung innerhalb der königlichen Familie scheinen weit davon entfernt zu sein, beigelegt zu werden.
Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass der ehemalige Herzog von York zunehmend frustriert über den Verlauf der jüngsten Ereignisse ist. Es wird behauptet, er glaube nun, nach einer Reihe von Rückschlägen, die seinen königlichen Status dramatisch verändert haben, ungerechtfertigt herausgegriffen worden zu sein.
Berichten des Express zufolge mündet diese Frustration nun in konkrete Schritte.
Berichte über Forderung nach Entschädigung
Britische Medienberichte behaupten, Andrew fordere eine finanzielle Entschädigung nach seinem Auszug aus der Royal Lodge, dem Anwesen in Windsor, das er jahrelang bewohnt hatte.
Der ehemalige Royal soll zudem eine Entschädigung im Namen seiner Ex-Frau, Sarah Ferguson, anstreben, die trotz ihrer Scheidung weiterhin mit ihm in der Residenz gelebt hatte.
Von der Daily Mail zitierte Quellen behaupten, Andrew sei der Ansicht, die Entscheidung zur Beendigung seines Mietverhältnisses sei ungerecht gewesen, und habe begonnen, die Art und Weise der Abwicklung anzufechten.
Gefühl, ein „Sündenbock“ zu sein
Ein Großteil von Andrews angeblicher Wut scheint mit der Überzeugung verbunden zu sein, dass er im Vergleich zu anderen Personen, die in königliche Kontroversen verwickelt sind, unfair behandelt wurde.
Eine Quelle teilte der Zeitung mit:
„Andrew ist in letzter Zeit erheblich härter geworden und glaubt, als Sündenbock benutzt worden zu sein.“
Die Quelle fuhr fort:
„Er glaubte, der König habe seine Autorität überschritten und seine Befugnisse missbraucht. Er beginne, sich zur Wehr zu setzen.“
Diese Behauptungen wurden vom Buckingham Palast nicht öffentlich kommentiert.
Die Nachwirkungen dauern an
Andrews öffentliche Rolle innerhalb der Monarchie hat in den letzten Jahren stetig abgenommen.
Fragen bezüglich seiner Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein führten zu intensiver Prüfung und trugen letztlich zum Verlust seiner königlichen Pflichten und Titel bei.
Weitere Enthüllungen bezüglich dieser Beziehung spielten Berichten zufolge eine Rolle bei Entscheidungen, die seine Zukunft innerhalb der Institution betrafen.
Königshausbeobachter haben Andrew häufig als eine der umstrittensten Figuren der modernen Monarchie beschrieben, wobei seit mehreren Jahren Anstrengungen unternommen werden, die gesamte königliche Familie von den anhaltenden Nachwirkungen zu distanzieren.
Neues Kapitel in einem langjährigen Streit
Berichten zufolge fordert Andrew nun Hunderttausende Pfund im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung der Vereinbarungen bezüglich der Royal Lodge.
Ob diese Bemühungen Erfolg haben werden, bleibt unklar.
Vorerst deuten die jüngsten Behauptungen auf einen Streit hin, der weit davon entfernt scheint, beigelegt zu werden, wobei die Spannungen hinter den Palastmauern lange nach dem Ende von Andrews offizieller königlicher Rolle weiter schwelen.