Der König hat Andrew Mountbatten-Windsor den letzten Schlag versetzt.
Königliche Zeremonien hatten im Hause Windsor stets eine besondere Bedeutung. Für Prinz Andrew jedoch diente einer der prestigeträchtigsten Anlässe des Kalenders Berichten zufolge als erneute Erinnerung daran, wie dramatisch sich seine Position innerhalb der Monarchie verändert hat.
Aktuelle Berichte legen nahe, dass König Charles einen weiteren Schritt unternommen hat, um seinen jüngeren Bruder vom königlichen Leben zu distanzieren, was eine Reihe von Maßnahmen ergänzt, die Andrews Präsenz in der Institution, die er einst auf der Weltbühne repräsentierte, stetig reduziert haben.
Garter Day ohne Andrew
Die Feierlichkeiten zum Garter Day am Montag markierten das erste Mal seit fast zwei Jahrzehnten, dass Andrew der Veranstaltung nach seiner Entfernung aus dem Hosenbandorden vollständig fernblieb.
Obwohl er in den letzten Jahren bereits von öffentlichen königlichen Pflichten ausgeschlossen worden war, blieben ihm private Elemente der Zeremonie zuvor zugänglich. Diese Situation änderte sich, nachdem König Charles Andrew seine verbleibenden königlichen Titel entzog und ihn aus dem prestigeträchtigen Orden entfernte.
Andrews heraldisches Banner wurde daraufhin aus der St. George’s Chapel entfernt, was seine Trennung von einer der ältesten und exklusivsten königlichen Institutionen Großbritanniens unterstreicht.
Zeremonielle Roben Berichten zufolge neu zugewiesen
Laut Express hat Charles nun auch Andrew aufgefordert, seine zeremoniellen Garter-Roben zurückzugeben.
Die charakteristischen blauen Samtgewänder, die traditionell von den Mitgliedern des Ordens bei wichtigen Zeremonien getragen werden, sollen Berichten zufolge einem anderen Ritter zugewiesen worden sein.
Ein solcher Schritt hätte angesichts Andrews langer Verbindung zu der Veranstaltung ein erhebliches symbolisches Gewicht. Königliche Beobachter merken an, dass der Garter Day eine der wenigen Gelegenheiten blieb, die ihn mit einem Status verbanden, den er auch nach seinem Rückzug von den vordersten königlichen Pflichten behielt.
Quellen beschreiben schwieriges Wochenende
Berichte, die sich auf der Situation nahestehende Quellen berufen, legen nahe, dass die jüngsten Entwicklungen für den Herzog von York besonders schmerzhaft waren.
Eine Quelle sagte dem Daily Express:
„Er hat sich daran gewöhnt, seine Familie ohne ihn beim Trooping zu sehen, aber der Garter Day wird ein wirklich harter Tag für ihn sein.“
Trooping the Colour fand nur wenige Tage zuvor statt, während Royal Ascot voraussichtlich auch einen Großteil der Königsfamilie diese Woche zusammenbringen wird.
Eine andere Quelle beschrieb Andrews emotionalen Zustand in drastischen Worten:
„Er fühlt sich isolierter denn je; er ist völlig allein.“
Lange Verbindung zum Orden
Andrew wurde 2006 von Königin Elisabeth II. in den Hosenbandorden aufgenommen, was die Zeremonie zu einer der bedeutendsten königlichen Traditionen in seinem Kalender machte.
Jahrelang diente die Teilnahme an der Veranstaltung als sichtbare Erinnerung an seine Stellung innerhalb der Monarchie. Jüngste Entscheidungen von König Charles haben dieses Kapitel effektiv beendet und Andrews verbleibende Verbindungen zum offiziellen königlichen Leben weiter reduziert.
Da in den kommenden Wochen mehrere große königliche Zusammenkünfte stattfinden, wird die Aufmerksamkeit voraussichtlich darauf gerichtet bleiben, wie die Monarchie Andrews Rolle – oder das Fehlen einer solchen – innerhalb der Institution weiterhin neu definiert.