„Es war Blut um seinen Hals und oberen Rücken“, erklärt eine Sicherheitsmitarbeiterin.
Ein Treffpunkt zur Weltmeisterschaft in San Jose wurde am Sonntag von der Polizei abgeriegelt, nachdem eine Schießerei eine Person getötet und eine weitere um ihr Leben kämpfen ließ.
Laut Reuters ereignete sich der Angriff am San Pedro Square, einem beliebten Unterhaltungsviertel, das während des Turniers als Fanzone genutzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt sei kein Weltcup-Spiel gezeigt worden, teilte die Polizei mit, da das einzige Spiel des Tages bereits Stunden zuvor beendet gewesen sei.
Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikts
Die Polizei von San Jose bestätigte, dass zwei Personen angeschossen worden waren.
„Ein Opfer wurde noch am Tatort für tot erklärt. Das zweite Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus gebracht“, schrieb die Polizei auf X.
Die Behörde erklärte, der Fall werde als Tötungsdelikt untersucht.
„Dieser Vorfall wird als Tötungsdelikt untersucht. Mehrere umliegende Straßen in der Gegend sind gesperrt.“
Beliebter Public-Viewing-Bereich geschlossen
Der San Pedro Square gehörte zu mehreren Orten in der Bay Area, die große Menschenmengen zu Weltcup-Public-Viewing-Veranstaltungen anzogen, wobei die Spiele während des gesamten Turniers auf Großbildschirmen gezeigt wurden.
Nach der Schießerei riegelte die Polizei den Tatort ab, während viele nahe gelegene Bars ihre Türen schlossen. Ein Reuters-Journalist vor Ort berichtete von einer starken Polizeipräsenz, mehreren Polizeifahrzeugen und Rettungskräften, die eine Person auf einer Trage, teilweise mit einem weißen Tuch bedeckt, wegbringen.
Die Bay Area hat bereits fünf Weltcup-Spiele ausgerichtet, darunter ein K.-o.-Spiel zwischen den Vereinigten Staaten und Bosnien am Mittwoch.
Eine Sicherheitsmitarbeiterin vor Ort, die ihren Namen nicht nennen wollte, da sie nicht befugt war, mit Reportern zu sprechen, beschrieb, wie sie eines der Opfer nach der Schießerei sah.
„Die Person stöhnte und ächzte noch. Es war Blut um seinen Hals und oberen Rücken“, sagte sie.
Sie fügte hinzu, dass die Polizei mit dem Sicherheitspersonal und mehreren Zeugen spreche.
Die Behörden haben keine weiteren Details zu einem möglichen Verdächtigen oder Motiv veröffentlicht.