Startseite Essen Ein Löffel Chiliöl kann einen Frühstücksklassiker neu erfinden

Ein Löffel Chiliöl kann einen Frühstücksklassiker neu erfinden

Scrambled eggs
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Schon eine kleine Veränderung in der Küche kann dafür sorgen, dass sich ein bekanntes Rezept völlig anders anfühlt. Ein Kochtipp zeigt, wie eine einzige Zutat sowohl den Geschmack als auch die Optik aufwerten kann.

Ein Löffel knuspriges Chiliöl kann mehr, als nur Nudeln oder Reis zu verfeinern. Laut The Daily Express verleiht es auch Rührei die glänzende, leicht gesprenkelte Optik, wie man sie aus Cafés kennt.

Das Würzöl sorgt für einen warmen Rotton, eine milde Schärfe und kleine knusprige Stückchen, die einen angenehmen Kontrast zur weichen Konsistenz des Eis bilden.

Bei einem Gericht, das aus nur wenigen Zutaten besteht, kann gerade dieser Kontrast den Eindruck eines besonders sorgfältig angerichteten Tellers vermitteln.

Der Geschmackskick

Die Daily Express-Autorin Nicola Roy bezeichnet knuspriges Chiliöl als den letzten Schliff, den sie sowohl während des Kochens als auch unmittelbar vor dem Servieren verwendet.

Als eine häufig erhältliche Variante nennt sie Lao Gan Ma, das oft in asiatischen Supermärkten oder in der internationalen Lebensmittelabteilung größerer Supermärkte zu finden ist.

Das Öl wird untergerührt, sobald das Ei beginnt, anzudicken. So erhält das Rührei Farbe, ohne seinen milden Geschmack zu überdecken. Die knusprigen Stückchen werden für den letzten Löffel als Topping aufgehoben, damit sie zusätzliche Textur verleihen.

Roy betont außerdem, dass Parmesan in ihrem Rührei eine wichtige Rolle spielt, da er während des Garens für mehr Fülle und Geschmackstiefe sorgt.

Ihrer Ansicht nach ist jedoch das knusprige Chiliöl der eigentliche letzte Schliff, da es dem Gericht Farbe, Textur und ein restaurantähnliches Aussehen verleiht, das es besonders macht.

So bleibt das Rührei cremig

Dieser Effekt gelingt allerdings nur, wenn die Eier schonend gegart werden. Roy empfiehlt, drei Eier zu verquirlen, einen Esslöffel Butter zu schmelzen und sie leicht bräunen zu lassen, bevor die Eier in die Pfanne kommen.

Sobald die Eier in der Pfanne sind, sollten sie ständig gerührt und bei niedriger Hitze langsam gegart werden. Die Pfanne sollte dabei immer wieder kurz von der Herdplatte genommen werden, damit keine festen, gummiartigen Ei-Stückchen entstehen.

Durch das langsame Garen bleibt das Rührei cremig statt trocken. Außerdem hat man den Garprozess besser unter Kontrolle, denn Rührei kann sehr schnell zu stark gegart werden.

Sobald das Rührei noch glänzt und fast fertig ist, sollte die Pfanne vom Herd genommen werden, damit die Restwärme den Garvorgang vollendet.

Der letzte Löffel

Roy serviert das Rührei auf geröstetem Sauerteigbrot und gibt zum Schluss noch einen Teelöffel knuspriges Chiliöl darüber – diesmal mitsamt den knusprigen Stückchen.

Das Brot gibt dem weichen Rührei eine festere Grundlage und sorgt zusätzlich für etwas Knusprigkeit. Das Chiliöl verteilt einen warmen Rotton im Rührei, während die knusprigen Stückchen für Textur und eine leichte Schärfe sorgen.

Das Ergebnis ist nach wie vor ein schnelles Frühstück, wirkt aber deutlich raffinierter als ein gewöhnlicher Teller Rührei. Zugleich zeigt es, wie ein kleines Finish aus einem einfachen Gericht etwas Besonderes machen kann.

Roy weist außerdem darauf hin, dass sich das Würzöl nicht nur zum Frühstück eignet. Ihrer Meinung nach kann es auch Reis- und Nudelgerichte aufwerten und ist deshalb ein praktischer Vorrat für jede Küche.

Quelle: The Daily Express