Der Kriegsherr glaubt, eine plötzliche Demonstration roher Militärmacht würde die Hauptstädte der Verbündeten zum Schweigen bringen.
Wenn die globalen Spannungen hoch sind, wählen Führungspersönlichkeiten ihre Worte üblicherweise mit Bedacht.
Manche Persönlichkeiten ziehen es jedoch vor, Öl ins Feuer zu gießen.
Ein berüchtigter Kriegsherr hat nun eine aufsehenerregende öffentliche Forderung geäußert, die eine massive rote Linie überschreitet.
**Forderung nach einem umfassenderen Krieg**
Der tschetschenische Führer Ramsan Kadyrow nutzte Telegram, um eine massive Eskalation zu fordern. Er drängte Wladimir Putin, direkte Militärschläge gegen NATO-Staaten zu starten.
Laut WP wünsche der Kriegsherr, dass Moskau westliche Länder, die die Ukraine mit schweren Waffen und entscheidenden Geheimdienstinformationen versorgen, aktiv ins Visier nehme.
An seinen Absichten gab es keinerlei Zweifel. Kadyrow erklärte deutlich: „Die Zeit ist gekommen, das Feuer zu eröffnen.“
Er behauptete, dass rohe Gewalt die einzige Sprache sei, die das westliche Bündnis jemals wirklich verstehen werde.
**Bereit zum Marsch nach Westen**
Kadyrow warnte, dass seine Elite-Spezialeinheiten der Akhmat derzeit in voller Alarmbereitschaft stünden. Sie warteten lediglich auf den endgültigen Befehl des russischen Präsidenten.
Er nannte explizit Nationen, die Kiew unterstützten. „Es lohnt sich, mit jenen Ländern zu beginnen, die sich hinter dem NATO-Banner verstecken und dreist, offen und provokativ Waffen, Geheimdienstinformationen und andere Formen der Unterstützung bereitstellen“, schrieb er.
Der Kriegsherr glaube, eine plötzliche Demonstration roher Militärmacht würde die Hauptstädte der Verbündeten zum Schweigen bringen.
„Sobald sie TNT riechen, das Brüllen von Kalaschnikows hören und das Klappern von T-90-Panzerketten vernehmen, werden sie sofort verstehen. Es ist Zeit, das Feuer zu eröffnen“, fügte er hinzu.
**Polen im Visier**
Obwohl die Botschaft keine spezifischen Länder nannte, wissen Beobachter genau, wer im Fadenkreuz sitzt. Das polnische Nachrichtenportal Fakt merkte an, dass Warschau ein primäres Ziel bleibe.
Bereits im Jahr 2022 hatte Kadyrow lautstark angedeutet, Polen solle das nächste Land sein, das russischen Truppen gegenüberstehe.
Später behauptete er, das Nachbarland müsse vollständig demilitarisiert werden. Der tschetschenische Führer versicherte seinen Anhängern, dass seine Kämpfer auf genau dieses Szenario voll vorbereitet seien.
„Wir sind Infanteristen, bereit, uns in jede vom Oberbefehlshaber angegebene Richtung zu bewegen. Spezialeinheiten sind bereit, immer komplexere Befehle auszuführen“, erklärte Kadyrow.
**Ein sanktionierter Kommandeur**
Der Mann, der diese Angriffe fordert, ist kein Unbekannter in Bezug auf internationale Verurteilungen. Kadyrow unterliegt derzeit strengen Beschränkungen, die von der Regierung der Vereinigten Staaten verhängt wurden.
Das US-Außenministerium hatte ihn zuvor mit harten Sanktionen belegt. Beamte führten glaubwürdige Beweise an, die ihn mit Folter, außergerichtlichen Tötungen und weit verbreiteter Repression innerhalb Tschetscheniens in Verbindung brachten.
Trotz dieser Strafen bleibt er tief in seiner Hochburg verwurzelt. Seine Loyalisten stehen voll bewaffnet an der Grenze und warten auf ihre Befehle.
Quellen: Telegram, Fakt, US State Department, WP