Ukrainische Streitkräfte führten in der Nacht Angriffe auf ein Öldepot in der russischen Region Stawropol sowie auf mehrere Infrastrukturziele auf der besetzten Krim und im besetzten Luhansk durch.
Die Ukraine hat in der Nacht erneut eine Reihe von Angriffen auf russisch kontrolliertes Gebiet durchgeführt und dabei Energie- und Infrastrukturanlagen auf der besetzten Krim, im besetzten Luhansk sowie in der russischen Region Stawropol ins Visier genommen.
Wie Digi24 unter Berufung auf News.ro berichtet, erklärten Beobachtungskanäle, die Angriffe seien Teil der anhaltenden Kampagne Kyjiws gegen militärische und logistische Einrichtungen, die mit Russlands Kriegsführung in Verbindung stehen.
Mehrere Angriffe
Ein Öldepot in der Stadt Michailowsk in der russischen Region Stawropol wurde Berichten zufolge zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen getroffen, wie der Telegram-Kanal Exilenova Plus mitteilte, auf den sich News.ro beruft.
Wie Digi24 berichtet, folgt der jüngste Angriff auf Berichte, wonach dieselbe Anlage bereits am 13. Juli angegriffen worden war. Damals meldeten Kanäle in sozialen Medien, dass ukrainische Streitkräfte das Öldepot im Süden Russlands attackiert hätten.
Einwohner der besetzten Stadt Luhansk berichteten laut Exilenova Plus ebenfalls von Explosionen in der Nacht.
Krim betroffen
Im besetzten Jalta geriet ein Umspannwerk in Brand, nachdem es Berichten zufolge von ukrainischen Drohnen getroffen worden war. Dadurch kam es zu Stromausfällen, berichtete der proukrainische Telegram-Kanal Crimean Wind.
Crimean Wind berichtete außerdem von Explosionen in Kertsch, woraufhin die Kertsch-Brücke, die die besetzte Krim mit Russland verbindet, vorübergehend gesperrt wurde. Ein weiteres Umspannwerk im Dorf Myndalne nahe Sudak wurde Berichten zufolge ebenfalls bei den nächtlichen Angriffen getroffen.
Wie Digi24 berichtet, greift die Ukraine seit Längerem militärische Infrastruktur innerhalb Russlands und in den besetzten Gebieten an. Nach Angaben Kyjiws sollen die Angriffe Moskaus Fähigkeit schwächen, seine Invasion aufrechtzuerhalten. In der Nacht zum 18. Juli bestätigten Präsident Wolodymyr Selenskyj und der Generalstab der Ukraine Angriffe auf zwei russische Logistikzentren, ein Öldepot sowie mehrere Ziele im Asowschen Meer und im Schwarzen Meer.
Quellen: Digi24, News.ro