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Neue Umfrage enthüllt, wie Amerikaner Donald Trump wirklich sehen

Donald Trump
Joey Sussman / Shutterstock.com

Aktuelle Umfrage liefert düstere Nachrichten für Trump vor wichtigen politischen Auseinandersetzungen.

Die öffentliche Meinung kann sich in der Politik schnell ändern, doch eine neu veröffentlichte Umfrage deutet darauf hin, dass Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit im Weißen Haus zunehmenden Herausforderungen gegenübersteht.

Eine aktuelle Umfrage von The Economist und YouGov zeichnet ein schwieriges Bild für den US-Präsidenten, sowohl hinsichtlich seiner Amtszustimmung als auch der Worte, die Amerikaner am häufigsten mit ihm verbinden.

Die am 21. Juli veröffentlichte Umfrage untersuchte, wie Amerikaner Trumps Amtsführung während seiner zweiten Präsidentschaft aktuell bewerten.

Den Ergebnissen zufolge ist Trumps Netto-Amtszustimmung auf -25 Prozent gesunken, was den niedrigsten Wert in beiden seiner Amtszeiten darstellt.

Sein bisher bestes Ergebnis in beiden Präsidentschaften lag bei fünf Prozent. Zum Vergleich: Der frühere Präsident Joe Biden erreichte während seiner Amtszeit einen Höchstwert von 17 Prozent Netto-Zustimmung, während sein niedrigster Wert bei -23 Prozent lag.

Ein Wort sticht besonders hervor

Die Umfrageteilnehmer wurden auch gefragt, welche Worte sie zur Beschreibung von Trumps persönlichen Eigenschaften verwenden würden.

Unter den vorgegebenen Optionen erwies sich „gefährlich“ als die am häufigsten gewählte Beschreibung. Insgesamt 52 Prozent gaben an, das Wort zu verwenden, während 19 Prozent dies verneinten.

„Korrupt“ belegte den zweiten Platz: 49 Prozent wählten es, verglichen mit 19 Prozent, die diese Bezeichnung ablehnten.

„Rassistisch“ folgte mit 45 Prozent und lag gleichauf mit „realitätsfern“, das ebenfalls von 45 Prozent der Befragten gewählt wurde.

Weitere 44 Prozent beschrieben Trump als „grausam“, während 43 Prozent sich für „kühn“ entschieden. Das Wort „spaltend“ wurde von 38 Prozent gewählt.

Am entgegengesetzten Ende der Skala gaben nur 17 Prozent an, den Präsidenten als „inspirierend“ zu bezeichnen.

Starke parteipolitische Spaltung

Die Ergebnisse verdeutlichen auch die tiefe politische Spaltung zwischen demokratischen und republikanischen Wählern.

Laut der Umfrage halten 86 Prozent der Demokraten Trump für „gefährlich“, verglichen mit nur 12 Prozent der Republikaner.

Republikanische Befragte wählten weitaus häufiger positive Beschreibungen. Unter ihnen gaben 76 Prozent an, Trump als „stark“ zu bezeichnen, während nur sechs Prozent der Demokraten dasselbe Wort wählten.

Die jüngsten Zahlen unterstreichen, wie unterschiedlich Amerikaner den Präsidenten weiterhin wahrnehmen, wobei die Ansichten stark von der politischen Zugehörigkeit geprägt bleiben.