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Hunter Biden enthüllt seine Favoriten für die Trump-Nachfolge: „Sie werden mich auslachen“

Hunter Biden
Andrew Leyden / Shutterstock.com

Er nannte zwei Politiker, die er für das Weiße Haus im Jahr 2028 unterstützen könnte.

Der Blick auf zukünftige Wahlen führt oft zu unerwarteten Allianzen über politische Grenzen hinweg.

Wenn prominente Persönlichkeiten ihre erwarteten Rollen verlassen, sorgen ihre Entscheidungen häufig für Stirnrunzeln bei Wählern und Kommentatoren gleichermaßen.

Parteigrenzen überschreiten

Hunter Biden, der Sohn des ehemaligen Präsidenten Joe Biden, machte bei einem kürzlichen Online-Auftritt ein überraschendes Geständnis über seine politischen Favoriten.

Im Gespräch auf Channel 5 während einer Debatte mit dem weißen Nationalisten Nick Fuentes nannte er zwei Politiker, die er für das Weiße Haus im Jahr 2028 unterstützen könnte.

Seine erste Wahl fiel auf einen prominenten Anführer seiner eigenen Demokratischen Partei. „Nein, ich denke, es gibt viele Leute. Ich meine, ich weiß, dass Sie denken, Sie werden mich auslachen, aber ich persönlich mag Gavin Newsom sehr“, sagte Biden laut HuffPost.

„Ich denke, er ist authentisch in diesen Überzeugungen, ob man ihnen zustimmt oder nicht.“

Der kalifornische Gouverneur hat sich bezüglich seiner zukünftigen Ambitionen zurückhaltend geäußert. Er sagte Reportern kürzlich, das Schicksal werde seine endgültige Entscheidung bestimmen.

Der zweite von Hunter Biden genannte Name überraschte die Zuhörer jedoch weitaus mehr.

Umwerbung von GOP-Abweichlern

Biden lobte den republikanischen Abgeordneten Thomas Massie aus Kentucky in höchsten Tönen und verwies direkt auf dessen Haltung zur Regierungstransparenz. Er sagte, Massies „prinzipientreue Haltung bezüglich der Epstein-Akten sei unglaublich mutig gewesen“.

Er merkte an, dass es in Washington einen hohen Preis habe, sich gegen die etablierte Führung zu stellen.

„Und deshalb wird er kein Kongressabgeordneter mehr sein, aber deshalb wissen Sie, dass er potenziell ein wirklich starker nationaler Kandidat werden könnte“, fuhr Biden laut HuffPost fort.

Massie verlor seine GOP-Vorwahl in Kentucky gegen einen von Präsident Donald Trump unterstützten Gegner. Diese Niederlage folgte auf heftige Kontroversen über die Epstein-Enthüllungen und außenpolitische Debatten bezüglich Iran.

Blick in die Zukunft

Beide von Hunter Biden gelobten Politiker haben während Trumps zweiter Amtszeit wiederholt dessen Zorn auf sich gezogen. Newsom wurde kürzlich vom Präsidenten bei einem großen Dinner in Washington verspottet, während Massie seinen Sitz nach direktem Widerstand aus dem Weißen Haus verlor.

Trotz des Rückschlags hat Massie ein breiteres politisches Comeback nicht ausgeschlossen.

Kurz nach seiner Vorwahlniederlage im Mai reichte der Abgeordnete Unterlagen bei der Federal Election Commission für den Wahlzyklus 2028 ein.

Massie reagierte am Samstag nur kurz auf Hunter Bidens Lob. Dennoch unterstreicht das überraschende Kompliment, wie sich verlagernde politische Auseinandersetzungen unwahrscheinliche Persönlichkeiten zusammenführen können.

Quellen: HuffPost, Channel 5