Bürgergeld-Kontroverse: Journalistin stellt SPD-Chef bei Lanz zur Rede

Geschrieben von Olivia Rosenberg

17 Wochen vor

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24/01/2024
Foto: Shutterstock
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Markus Lanz konfrontiert Klingbeil.

In der jüngsten Ausgabe von "Markus Lanz" standen die aktuellen Herausforderungen der deutschen Politik im Fokus. 

SPD-Chef Lars Klingbeil äußerte sich offen zu den Fehlern der Bundesregierung und stellte sich entschieden hinter Bundeskanzler Olaf Scholz.

Die Diskussion drehte sich insbesondere um das Thema Bürgergeld, wobei Journalistin Dorothea Siems ihre Bedenken äußerte. 

Sie kritisierte, dass das Bürgergeld in seiner aktuellen Form kaum finanzielle Anreize für die Arbeit biete und somit das Arbeiten für viele in Deutschland unattraktiv mache.

Klingbeil widersprach dieser Ansicht und betonte die hohe Beschäftigungsquote in Deutschland. Er argumentierte, dass das Argument, durch das Bürgergeld lohne sich die Arbeit nicht mehr, kategorisch falsch sei. 

Markus Lanz wies jedoch darauf hin, dass Deutschland 5,5 Millionen Bürgergeld-Empfänger hat, von denen 2,6 Millionen arbeitslos sind, und dass jährlich 24 Milliarden Euro in dieses System fließen, berichtet Focus Online.