Edeka-Chef schlägt Alarm: Tägliche Diebstähle durch Asylbewerber

Geschrieben von Olivia Rosenberg

21 Wochen vor

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22/12/2023
Foto: Shutterstock
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Edeka-Chef kämpft gegen Diebesbanden.

Konstantin Gatzke, der Marktleiter eines Edeka-Marktes in Regensburg, hat auf der Facebook-Seite eines seiner Supermärkte einen verzweifelten Hilferuf veröffentlicht. 

Er berichtet von täglichen Diebstählen in seinem Laden durch Banden, die aus den nahegelegenen Asylwohnheimen kommen. Täglich werden Waren im Wert von 300 bis 500 Euro gestohlen, was einen monatlichen Schaden von bis zu 12.500 Euro bedeutet.

Laut einem Bericht von Bild hat Gatzke seit dem Sommer fast täglich dreiste Diebstähle in seinem Markt registriert. 

Die Diebe, oft Männer aus der AnkER-Einrichtung, gehen gezielt zu den Tiefkühltruhen und füllen Tiefkühltaschen mit teuren Waren wie Doraden oder Garnelen. 

Anschließend verlassen sie den Markt, ohne zu bezahlen, indem sie durch den Eingang statt durch die Kassen gehen.

Die Polizei in Regensburg bestätigt, dass seit Herbst 2023 eine Häufung von Ladendiebstählen festgestellt wurde. 

Etwa ein Drittel der ermittelten Tatverdächtigen haben die tunesische Staatsangehörigkeit und einen Asylhintergrund. Bei Wiederholungstätern sollen die Verfahren priorisiert behandelt werden, um die Täter schnell vor Gericht zu bringen.

Gatzke hat in seinem Markt Security-Mitarbeiter engagiert und für insgesamt 110.000 Euro neue Videoanlagen installiert, um den Diebesbanden Herr zu werden. 

Er betont, dass er nicht in die rechte Ecke gestellt werden möchte, da er selbst Migrationshintergrund hat und Mitarbeiter aus verschiedensten Ländern beschäftigt.