Nicht Forderung, sondern Feststellung: Barleys Klarstellung zu EU-Atombomben

Geschrieben von Olivia Rosenberg

13 Wochen vor

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19/02/2024
Foto: Wikimedia Commons
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Barley verteidigt Atomwaffen-Äußerung.

Katarina Barley, die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, hat sich nach ihrer umstrittenen Äußerung zu einer möglichen europäischen Atomwaffen-Strategie verteidigt. 

In einem Interview mit dem Tagesspiegel hatte sie zuvor Zweifel an der Verlässlichkeit des US-Atomwaffen-Schutzschirms für Europa im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump geäußert. 

Ihre Aussage, dass die EU eigene Atombomben benötigen könnte, löste eine breite Diskussion aus. 

Barley stellte nun klar, dass ihre Aussage keine Forderung, sondern eine Feststellung sei. Sie betonte die Notwendigkeit, Verteidigungspolitik europäischer zu denken und alle relevanten Fragen einzubeziehen.

Die Debatte um eine europäische Atomwaffen-Strategie ist Teil einer größeren Diskussion über die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU. 

Barley wies darauf hin, dass solche Debatten in den entsprechenden Gremien geführt werden sollten und sprach sich gegen eine öffentliche Diskussion von Details solcher Strategien aus. 

Ihre Bemerkungen reflektieren die Unsicherheit und die strategischen Herausforderungen, mit denen die EU konfrontiert ist, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA und die gemeinsame Verteidigungspolitik.