Versteckte Agenda? Der wahre Grund hinter dem Personalzuwachs

Geschrieben von Olivia Rosenberg

17 Wochen vor

|

18/01/2024
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Personalboom im öffentlichen Dienst trotz Mangelklagen.

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen ist. 

Trotz dieses Anstiegs wird weiterhin über Personalmangel geklagt. Im Jahr 2022 waren 4,8 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst tätig, was einem Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zu 2012 entspricht.

Der Spiegel berichtet, dass der größte prozentuale Personalanstieg in der Kernverwaltung zu verzeichnen war, die oft als "Wasserkopf" bezeichnet wird. 

Die Forscher des IW sehen diesen starken Personalaufbau in der Kernverwaltung kritisch und vermuten, dass Stellen möglicherweise aus politischen Gründen geschaffen wurden. 

Diese Entwicklung ist besonders im Hinblick auf die aktuellen Haushaltsprobleme der Bundesregierung relevant.

Die Ergebnisse der IW-Studie werfen Fragen über die Effizienz und die politischen Motivationen hinter der Personalpolitik im öffentlichen Dienst auf. 

Sie zeigen eine Diskrepanz zwischen der steigenden Anzahl von Beschäftigten und den anhaltenden Klagen über Personalmangel.