In mehreren russischen Regionen wurde über Nacht die Luftabwehr aktiviert, da die Drohnenaktivität weiter zunahm.
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In mehreren russischen Regionen wurde über Nacht die Luftabwehr aktiviert, da die Drohnenaktivität weiter zunahm.
Die jüngste Angriffswelle verdeutlicht das wachsende Ausmaß von Luftangriffen jenseits der Frontlinien.
Behörden meldeten Abfänge in mehreren Gebieten sowie Schäden in einer wichtigen Hafenstadt.
Laut Voennoedelo teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass zwischen dem späten 5. April und dem frühen 6. April 50 ukrainische Drohnen abgeschossen wurden. Die Abfänge erfolgten über den Regionen Belgorod, Brjansk und Rostow.
Weitere Drohnen wurden über der Region Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer und dem Schwarzen Meer abgefangen.
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Hafenstadt getroffen
In Noworossijsk, einem wichtigen Schwarzmeerhafen, wurden bei dem Angriff acht Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Alle wurden laut lokalen Behörden ins Krankenhaus gebracht.
Es wurden Schäden an Wohngebäuden gemeldet, darunter mehrere Mehrfamilienhäuser und Privathäuser.
Der Vorfall zeigt, dass Drohnenangriffe zunehmend urbane Gebiete betreffen.
Anhaltender Druck
Die nächtlichen Aktivitäten folgten auf frühere Abfangaktionen am selben Abend. Russische Behörden erklärten, dass die Luftabwehr bereits Stunden zuvor im Einsatz war.
Mehr als 140 Drohnen sollen in einer separaten Welle vor den nächtlichen Angriffen abgeschossen worden sein, was auf anhaltenden Druck hinweist.
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Die Angriffe erscheinen nicht als Einzelfälle, sondern als Teil eines breiteren Musters wiederholter Attacken.
Ausweitung der Luftkampagne
Drohnen sind zu einem zentralen Element des Konflikts geworden, wobei Angriffe tiefer in russisches und ukrainisches Gebiet vordringen.
Wiederholte Angriffswellen können Luftabwehrsysteme belasten und das Risiko von Schäden an Infrastruktur und Wohngebieten erhöhen.
Mit zunehmender Häufigkeit der Angriffe wächst auch die Luftdimension des Krieges weiter.
Quellen: Voennoedelo