Ein ranghoher US-Diplomat hat angedeutet, dass ein Staatschef über besonderen Einfluss auf den Kreml verfügt.
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Nach Ansicht Washingtons liegt der Schlüssel zur Beendigung des Krieges in der Ukraine möglicherweise weder in Europa noch in den Vereinigten Staaten.
Chinas Einfluss
Der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, sagte laut Bloomberg, der chinesische Präsident Xi Jinping könne Russlands Krieg mit einem einzigen Telefonat mit Wladimir Putin stoppen.
Whitaker argumentierte, dass Peking erheblichen wirtschaftlichen Einfluss auf Moskau habe und diesen nutzen könne, um auf ein Friedensabkommen mit Kyjiw hinzuwirken.
Der Botschafter erklärte, Chinas Rolle als wichtiger Handelspartner verschaffe dem Land beträchtlichen Einfluss auf Russlands Kriegswirtschaft.
Er verwies auf Pekings Möglichkeit, den Export sogenannter Dual-Use-Güter zu beschränken, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, sowie auf seine Marktmacht im Energiesektor.
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China ist der weltweit größte Abnehmer russischer Energieressourcen. Im Januar 2026 importierten chinesische Unternehmen Berichten zufolge rund 1,65 Millionen Barrel russisches Öl pro Tag.
Öl- und Goldbeziehungen
Indien, der zweitgrößte Abnehmer russischen Öls, hat seine Zusammenarbeit mit Moskau zuletzt reduziert, nachdem US-Präsident Donald Trump vor möglichen Zöllen gewarnt hatte.
China hat daraufhin laut Berichten seine Käufe von russischem Rohöl erhöht.
Offiziell wahrt Peking im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine Neutralität.
Westliche Vertreter haben wiederholt erklärt, dass Chinas wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland Moskaus militärische Anstrengungen stütze.
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Der Handel zwischen beiden Ländern umfasst auch erhebliche Goldexporte.
Im Jahr 2025 lieferte Russland 25,3 Tonnen Gold im Wert von 3,29 Milliarden US-Dollar an China, verglichen mit 223 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
Quellen: Bloomberg, La.lv