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„Ein Verrat nach dem anderen“: Senatorin kritisiert Pete Hegseth nach Aufdeckung der Pentagon-Lüge

Pete Hegseth
noamgalai / Shutterstock.com

Senatorin Warren hielt mit ihrer Kritik nicht zurück.

Militärische Einsätze erfordern eine Anpassung an aufkommende Bedrohungen.

Wenn Führungskräfte Gefahren nicht richtig einschätzen, sind die Folgen oft katastrophal.

**Gegenwind für das Pentagon**

Gesetzgeber richten ihre Vorwürfe nun direkt an das Verteidigungsministerium. Die demokratischen Senatorinnen Elizabeth Warren und Kirsten Gillibrand sowie Senator Mark Kelly sandten einen scharfen Brief an Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Die Politiker fordern Antworten, nachdem ein Drohnenangriff sechs amerikanische Soldaten in Kuwait getötet hat. Der Vorfall ereignete sich in den ersten Stunden des Konflikts mit dem Iran.

„Wir sind besorgt, dass dies Teil eines größeren Musters ist, bei dem diese Regierung es versäumt hat, Amerikaner in der Region vor iranischen Vergeltungsmaßnahmen zu schützen“, hieß es in dem Brief laut Daily Beast.

**Forderung nach Rechenschaft**

Senatorin Warren hielt mit ihrer Kritik nicht zurück. Im Gespräch mit ABC News betonte Warren, dass Hegseth für die Tragödie „zur Rechenschaft gezogen werden müsse“.

Sie fügte hinzu, dass „Hegseths Führung ein Verrat nach dem anderen gewesen sei“. Der Brief argumentierte, es gäbe unzureichende „Pläne zur Verhinderung möglicher Schäden durch vorhersehbare Angriffe“, einschließlich Handlungen „wie Vergeltungsmaßnahmen mit Drohnenangriffen“.

„Berichte von Überlebenden und anderen Beamten mit Kenntnis der Situation machen deutlich, dass die Risiken für die Soldaten in der Region bekannt waren“, schrieben die Politiker.

Sie merkten an: „Doch die Führung des Verteidigungsministeriums hat es versäumt, Schritte zu unternehmen, um Schäden zu verhindern, die durch Irans Vergeltung entstehen könnten“, so die Veröffentlichung.

**Die offizielle Darstellung infrage gestellt**

Hegseth verteidigte zuvor seine Vorbereitungen nach dem tödlichen Angriff. „Wir haben jedes mögliche Abwehrsystem vorangetrieben, ohne Kosten oder Fähigkeiten zu scheuen … Das bedeutet nicht, dass wir alles stoppen können, aber wir haben die maximal mögliche Verteidigung sichergestellt“, sagte er Reportern.

Verletzte Soldaten widersprechen jedoch aktiv der offiziellen Pentagon-Darstellung. Ein verwundeter Soldat sprach kürzlich mit CBS News über das verheerende Erlebnis.

„Ein Bild zu zeichnen, dass ‚einer durchgeschlüpft ist‘, ist eine Falschheit“, sagte der Soldat. „Ich möchte, dass die Leute wissen, dass die Einheit … nicht darauf vorbereitet war, sich selbst zu verteidigen. Es war keine befestigte Position.“

**Ein chaotisches Szenario**

Der Überlebende beschrieb die schrecklichen Momente unmittelbar nach der Explosion. „Und es ist so, wie man es in Filmen sieht. Die Ohren klingeln. Alles ist verschwommen. Die Sicht ist unscharf. Man ist schwindelig. Überall ist Staub und Rauch“, erzählte der Soldat CBS News.

Auf die Frage nach den spezifischen Luftverteidigungssystemen auf dem Stützpunkt gab der Soldat eine düstere Einschätzung ab.

„Ich meine, ich würde es in die Kategorie ‚keine‘ einordnen. Was die Drohnenabwehrfähigkeit angeht … keine“, sagte der Soldat.

Quellen: DailyBeast, ABC News, CBS News