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Experte prognostiziert düstere Zukunft für Putin: „Er wird aus dem Fenster springen“

Putin
Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com

Noch vor zwölf Monaten sagten viele einflussreiche Persönlichkeiten einen entscheidenden militärischen Triumph voraus.

Wenn eine Nation in den Krieg zieht, wirken sich die hohen Kosten letztlich auf ihre wohlhabendsten Bürger aus.

Diejenigen, die die Kriegsmaschinerie finanzieren, beginnen oft, leise Fragen zu stellen, wenn die Gewinne versiegen.

Und im Moment könnte ein bestimmter Anführer diesen Druck aus seinem inneren Kreis spüren.

Stimmungswandel

Die Stimmung unter Russlands reichsten Geschäftsleuten nimmt eine düstere Wendung. Noch vor zwölf Monaten sagten viele einflussreiche Oligarchen offen einen schnellen und entscheidenden militärischen Triumph voraus.

Nun schwindet diese anfängliche Zuversicht rapide. Die hohen finanziellen Lasten und strukturellen Kosten des andauernden Konflikts treffen die Elite nun mit voller Wucht.

Der estnische Außenminister Margus Tsahkna äußerte sich kürzlich zu diesem dramatischen Wandel. Er sagte der deutschen Zeitung RND laut O2, dass die russische Oberschicht zutiefst skeptisch gegenüber dem Krieg werde.

Eine düstere Prognose

Dieser wachsende Druck könnte den russischen Präsidenten zwingen, seine Gesamtstrategie zu überdenken. Die Daily Mail berichtete, der estnische Beamte skizziere zwei sehr unterschiedliche Zukünfte für den Kreml-Chef.

Tsahkna schlug vor, der Anführer könnte ernsthafte Friedensgespräche beginnen, wenn er sich entscheide, rational zu handeln. Der Minister bot jedoch auch eine wesentlich düsterere Alternative für den isolierten Präsidenten an.

„Es ist ebenso wahrscheinlich, dass er eines Tages mit seiner Familie aus einem Fenster springt. Solche Dinge geschehen schließlich in Russland“, zitierte ihn die Daily Mail.

Angriffe auf die Treibstoffversorgung

Ein Hauptgrund für diese Elite-Panik ist der anhaltende Schaden am Energieversorgungsnetz des Landes. Ukrainische Streitkräfte haben ihre Angriffe auf wichtige Infrastruktur stark intensiviert.

Diese strategischen Treffer verursachen schwere Treibstoffengpässe. In mehreren Regionen müssen verzweifelte Autofahrer nun stundenlange Warteschlangen in Kauf nehmen, nur um ihre Tanks an örtlichen Tankstellen zu füllen.

Die Statistiken zeigen eine massive Eskalation der Luftkampagne. Russische Ölraffinerien haben allein in diesem Jahr mindestens 194 direkte Treffer erlitten.

Das stellt eine elffache Zunahme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Zudem wurden in den letzten Tagen bis zu 15 Tanker der Schattenflotte angegriffen.

Die Grenzbedrohung

Trotz des anhaltenden Chaos dämpfte der estnische Minister Befürchtungen vor einem größeren europäischen Konflikt. Er sagte einem deutschen Portal, ein russischer Angriff auf NATO-Gebiet scheine höchst unwahrscheinlich.

„Ich glaube, eine groß angelegte Invasion in den kommenden Wochen ist ausgeschlossen. Russland fehlen die Ressourcen für einen solchen Schritt“, erklärte Tsahkna.

Er warnte jedoch westliche Verbündete, wachsam zu bleiben. „Russland bleibt ein gefährliches Land, und Provokationen sind jederzeit möglich“, fügte er in seiner Einschätzung hinzu.

Quellen: Daily Mail, RND, o2.pl