Deutschland zählt nicht zu den Ländern, die das neue Ziel erreichen.
Die Staats- und Regierungschefs des NATO-Bündnisses halten derzeit einen Gipfel in Ankara in der Türkei ab, um die seit dem Gipfel 2025 erzielten Fortschritte zu überprüfen und einen Fahrplan zur Erreichung wichtiger NATO-Ziele zu erstellen.
Auf dem Gipfel 2025 verpflichteten sich die Mitglieder, ihre Verteidigungsausgaben auf 3,5 % zu erhöhen, gegenüber dem vorherigen Ziel von 2 %. Wie steht es also darum?
Laut neuen Schätzungen der NATO selbst werden voraussichtlich nur fünf Länder das neue Ziel 2026 erreichen.
Die baltischen Staaten weisen den Weg
Laut NATO-Schätzungen ist Litauen das Land, das den größten Anteil seines BIP für Verteidigung ausgeben wird. Voraussichtlich sind 5,33 % seines BIP für Kernverteidigungsausgaben vorgesehen.
Zweiter auf der Liste ist ein weiterer baltischer Staat, Estland, das voraussichtlich 5,10 % seines BIP ausgeben wird.
Der dritte baltische Staat, Lettland, liegt mit voraussichtlich 4,92 % seines BIP an dritter Stelle.
Die letzten beiden Länder, die das Ziel von 2025 voraussichtlich erreichen werden, sind Polen (4,68 %) und Griechenland (3,65 %).
Die vollständige Liste
Laut NATO-Schätzungen stellen sich die voraussichtlichen Ausgaben der 32 Bündnismitglieder für Kernverteidigung wie folgt dar:
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Litauen: 5,33 %
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Estland: 5,10 %
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Lettland: 4,92 %
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Polen: 4,68 %
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Griechenland: 3,65 %
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Dänemark: 3,49 %
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Schweden: 3,22 %
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Norwegen: 3,17 %
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Vereinigte Staaten: 3,17 %
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Türkei: 2,85 %
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Deutschland: 2,69 %
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Finnland: 2,65 %
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Niederlande: 2,58 %
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Vereinigtes Königreich: 2,56 %
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Rumänien: 2,43 %
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Bulgarien: 2,22 %
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Frankreich: 2,22 %
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Montenegro: 2,17 %
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Albanien: 2,15 %
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Kanada: 2,13 %
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Italien: 2,10 %
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Portugal: 2,10 %
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Ungarn: 2,09 %
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Nordmazedonien: 2,09 %
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Kroatien: 2,03 %
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Luxemburg: 2,03 %
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Slowakische Republik: 2,02 %
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Tschechien: 2,01 %
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Belgien: 2,00 %
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Spanien: 2,00 %
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Slowenien: 1,61 %
Hinweis: Island verfügt über keine stehende Armee, Marine oder Luftwaffe, was bedeutet, dass seine Verteidigungsausgaben faktisch null betragen. Die strategische Lage des Landes ist sein größter Beitrag zur NATO. Island hat sich jedoch verpflichtet, bis 2035 1,5 % seines BIP für sicherheits- und verteidigungsbezogene Investitionen bereitzustellen.