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Russland kämpft im Blindflug, nachdem ukrainische Drohnen vier Radarsysteme ausgeschaltet haben – und noch mehr

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miss.cabul / Shutterstock.com

Die ukrainischen Angriffe haben die beiden Flugplätze geblendet.

Ukrainische Kräfte haben einen koordinierten Angriff mit Langstrecken-Kampfdrohnen auf hochprioritäre militärische Einrichtungen tief auf russischem Territorium durchgeführt. Militärvertreter bestätigten die erfolgreiche Operation Anfang dieser Woche.

Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme bestätigte die nachfolgende Aufklärung, dass bei dem Angriff fünf separate Verteidigungsanlagen vollständig zerstört wurden. Die Angriffe konzentrierten sich insbesondere auf die Militärflugplätze Jeisk und Millerowo.

Zu den zerstörten Systemen gehörte ein hochmodernes Flugabwehrsystem vom Typ Pantsir-S1. Kommandeure verlassen sich auf diese spezialisierte Geschütz-Raketen-Plattform, um Militärbasen vor anfliegenden Flugzeugen, Marschflugkörpern und tieffliegenden Drohnen zu schützen.

Vier fortschrittliche Radarsysteme wurden bei der Präzisionsoperation ebenfalls ausgeschaltet. Ohne diese kritischen „Augen am Himmel“ stehen die russischen Verteidigungsnetzwerke vor unmittelbaren Lücken bei der regionalen Luftraumüberwachung.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte eine Videokompilation, die angeblich ukrainische Angriffe auf mehere russische Ziele zeigt. In dem Beitrag erklärte Selenskyj:

„Jeden Tag muss Russland spüren, dass der Krieg dorthin zurückkehrt, woher er kam.“

Das Filmmaterial wurde nicht unabhängig überprüft, und es ist unklar, ob es von der nächtlichen Operation stammt.

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Verlust kritischer Ausrüstung

Ein primäres Ziel, das auf dem Flugplatz Millerowo zerstört wurde, war ein spezialisiertes DRL-27-Radarmodul. Die komplexe Einheit bildet die Kernkomponente des Hauptkontrollnetzwerks RSP-27 des Flugplatzes.

Das Bodenpersonal verlässt sich auf dieses Radar, um Luftziele zu verfolgen und den routinemäßigen Flugverkehr rund um die Militäreinrichtung zu leiten. Sein Verlust hinterlässt einen ernsten blinden Fleck für die Kommandeure vor Ort.

Sekundäre Angriffe trafen während des Angriffs auch die umliegende Basisinfrastruktur. Ukrainische Verteidigungsbeamte bestätigten, dass nachfolgende Luftaufklärung später umfassende Zerstörungen auf beiden Flugplätzen verifizierte.

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Ausweitung des Kampfes

Dieser Präzisionsangriff folgt einem stetigen Muster direkter Schläge gegen wichtige russische strategische Anlagen. Die ukrainischen Fähigkeiten erweitern sich schnell in der gesamten Region.

Nur wenige Wochen zuvor führte der Sicherheitsdienst der Ukraine einen kühnen Schlag gegen einen russischen strategischen Bomber vom Typ Tu-95MS aus, der auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels geparkt war. Moskau verlässt sich stark auf diese strategischen Bomber, um Langstrecken-Marschflugkörperangriffe zu starten.

Indem sie sowohl Überwachungsradare als auch schwere Bomber angreifen, belasten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin die russische Militärlogistik. Der Ersatz dieser komplexen Radarsysteme wird erhebliche Zeit, spezialisierte Teile und große finanzielle Ressourcen erfordern.