Luftabwehrsysteme wurden über Nacht in mehreren russischen Regionen aktiviert, nachdem eine Welle von Drohnen entdeckt wurde.
Luftabwehrsysteme wurden über Nacht in mehreren russischen Regionen aktiviert, nachdem eine Welle von Drohnen entdeckt wurde.
Die Aktivitäten erstreckten sich über Binnenregionen und das Schwarze Meer.
Laut Voennoedelo unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium fanden die Abfangaktionen zwischen dem 20. und 21. April während einer nächtlichen Operation statt.
Umfangreiche Abfänge
Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass zwischen 20:00 und 07:00 Uhr insgesamt 97 Starrflügler-Drohnen abgeschossen wurden. Die Vorfälle betrafen Regionen wie Belgorod, Kursk, Astrachan und weitere.
Weitere Sichtungen wurden über Wolgograd, Woronesch, Rostow, Samara und Saratow sowie über dem Schwarzen Meer gemeldet. Die Aktivitäten erstreckten sich über ein weites Gebiet.
Regionale Auswirkungen
In Woronesch erklärte Gouverneur Alexander Gusew, dass drei Drohnen ohne Verletzte neutralisiert wurden. Erste Einschätzungen meldeten keine unmittelbaren Schäden.
In Rostow sagte Gouverneur Juri Slyusar, dass mehr als vierzig Drohnen abgeschossen wurden, darunter über Taganrog. Trümmer beschädigten Häuser und unterbrachen eine Bahnstrecke nahe Persjanowski.
Anhaltende Aktivität
Frühere Angaben vom 20. April zeigten, dass zwischen Morgen und Nachmittag 33 Drohnen abgefangen wurden. Die Vorfälle ereigneten sich über Belgorod, Kursk, der Krim und angrenzenden Gewässern.
Später am Tag wurden weitere 22 Drohnen in ähnlichen Gebieten zerstört, so Voennoedelo. Dies deutet auf anhaltende Drohnenaktivitäten in denselben Regionen hin.
Weiteres Muster
Obwohl keine Opfer gemeldet wurden, kam es in einigen Gebieten zu Schäden an der Infrastruktur. Lokale Schäden zeigen die Auswirkungen über reine Abfangzahlen hinaus.
Die wiederholten Vorfälle deuten laut Verteidigungsministerium auf anhaltenden Druck aus der Luft in diesen Regionen hin. Weitere Entwicklungen dürften von der Lage in den kommenden Tagen abhängen.
Quellen: Voennoedelo, russisches Verteidigungsministerium, regionale Behörden