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Kaltkriegs-Dokumente enthüllen brutalen US-Drang zur Kontrolle des globalen Himmels

USA Navy pilot
Filmbildfabrik / Shutterstock

Die Menschheit hat stets versucht, die unberechenbaren Elemente der Natur zu bezwingen.

Während wir Klimakontrolle oft als eine moderne wissenschaftliche Debatte betrachten, haben Regierungen jahrzehntelang im Stillen erforscht, wie sie den Himmel ihrem Willen unterwerfen können, berichtet The Express.

Kaltkriegsgeheimnisse

Neu aufgetauchte Dokumente aus dem Archiv der CIA zeigen, wie weit politische Führer dieses Konzept während des Kalten Krieges treiben wollten. Das 18-seitige Dossier, ursprünglich 2003 freigegeben, verbreitete sich kürzlich viral in den sozialen Medien.

Die Unterlagen reichen bis ins Jahr 1965 zurück, eine Zeit, in der das globale Wettrüsten unerwartete Bereiche erreichte. Sie beleuchten frühe amerikanische Experimente, bei denen Flugzeuge und Raketen eingesetzt wurden, um Klimamuster und Sturmverläufe zu verändern.

In einer berühmten Rede von 1962 an der Southwest Texas State University gab der damalige Vizepräsident Lyndon B. Johnson eine deutliche Warnung vor der Zukunft der globalen Dominanz ab. Er erklärte: „Wer das Wetter kontrolliert, wird die Welt kontrollieren.“

Den Himmel zur Waffe machen

Nur 18 Monate nach dieser Rede wurde Johnson Präsident und verwandelte diese Theorien in echte Militäroperationen. Laut The Express erhöhte die Regierung ihre Finanzierung rapide, um zwei höchst umstrittene Programme zu verwalten.

Eine dieser Initiativen trug den Namen Project Stormfury. Dabei wurden Flugzeuge direkt in intensive Hurrikane geflogen, um sie mit Silberiodid zu impfen, einem chemischen Mittel, das den inneren Kern eines Sturms stören sollte.

Bis 1967 verlagerte das Militär diese Taktiken mit Project Popeye auf das Schlachtfeld. Diese geheime Operation verlängerte künstlich die Monsunzeit während des Vietnamkrieges, um verheerende Überschwemmungen und Schlammlawinen auszulösen.

Die moderne Debatte

The Daily Mail berichtete, dass die freigegebenen Akten auch einen Brief von Johnson enthielten, in dem er die Arbeit an frühen Wettersatelliten lobte. Heute besteht Washington darauf, dass Wettermodifikationstools nur sicher eingesetzt werden, um schwere Stürme zu schwächen oder Dürregebieten zu helfen.

Dennoch haben die alten Akten Online-Verschwörungsgruppen neues Leben eingehaucht. Sogar hochrangige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben sich der Debatte angeschlossen, darunter der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der regelmäßig hinterfragt, was kommerzielle Flüge am Himmel zurücklassen.

Als Kennedy im April 2025 über das Thema sprach, zielte er auf bestimmte Chemikalien ab. Er sagte: „Diese Materialien werden in Flugzeugtreibstoff gegeben. Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um das zu stoppen. Herausfinden, wer es tut, und sie zur Rechenschaft ziehen.“

Die meisten Mainstream-Wissenschaftler lehnen diese Behauptungen gänzlich ab. Sie vertreten die Ansicht, dass die Kondensstreifen hinter Flugzeugen lediglich harmloser Wasserdampf sind, der in großen Höhen sofort zu Eiskristallen gefriert.

Quellen: The Express, Daily Mail