Armut vs. Reichtum: Neue Studie zeigt erschreckende Kluft

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Wie die Ärmsten den Kürzeren ziehen.

Die soziale Ungleichheit hat sich weltweit verschärft, wie ein Bericht der Organisation Oxfam aufzeigt. 

Laut der Studie "Inequality Inc.", die zu Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt wurde, haben die fünf reichsten Männer der Welt ihr Vermögen seit 2020 mehr als verdoppelt. 

Während diese fünf Männer 2020 ein Vermögen von 405 Milliarden US-Dollar besaßen, ist es inzwischen auf 869 Milliarden US-Dollar angestiegen. 

Im gleichen Zeitraum konnten alle Milliardärinnen und Milliardäre ihr Vermögen um 3,3 Billionen US-Dollar steigern, während die fast fünf Milliarden ärmsten Menschen der Welt 20 Milliarden US-Dollar Vermögen verloren.

Laut ZEIT ONLINE wuchs das Gesamtvermögen der fünf reichsten Deutschen seit 2020 inflationsbereinigt um rund drei Viertel oder 73,85 Prozent, von etwa 89 auf etwa 155 Milliarden US-Dollar. 

Oxfam fordert eine Besteuerung hoher Vermögen, um auch die Superreichen ihren gerechten Beitrag zum Gemeinwohl leisten zu lassen. 

Die Organisation schlägt vor, zwei Prozent Steuern auf Vermögen von über fünf Millionen US-Dollar zu erheben, drei Prozent auf Vermögen von über 50 Millionen US-Dollar und fünf Prozent für Vermögen, die eine Milliarde US-Dollar übersteigen. 

Allein in Deutschland könnten auf diese Weise Oxfam-Schätzungen zufolge 93,6 Milliarden US-Dollar pro Jahr generiert werden.