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Diese Alltagsroutinen fördern ein langes Leben

Friendship, old people
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Warum erreichen manche Menschen ein deutlich höheres Alter als andere?

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In einigen Regionen der Welt erreichen auffallend viele Menschen ein sehr hohes Alter.

Wie Bunte.de unter Berufung auf die Recherchen des US-Forschers Dan Buettner berichtet, zeigen sich dabei bestimmte wiederkehrende Lebensmuster.

Die Erkenntnisse deuten darauf hin, dass nicht ein einzelner Faktor entscheidend ist, sondern ein Zusammenspiel aus sozialen Bindungen, Ernährung und Alltagsroutinen.

Buettner untersuchte bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten Gegenden mit besonders hoher Lebenserwartung. Seine Ergebnisse veröffentlichte er später in mehreren Büchern und Reportagen.

Er prägte den Begriff der sogenannten Blue Zones. Dazu zählen laut seinen Angaben unter anderem Ikaria in Griechenland, Okinawa in Japan und Loma Linda im US-Bundesstaat Kalifornien.

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Starke soziale Netze

In diesen Regionen sind familiäre Bindungen eng. Mehrere Generationen leben oft nah beieinander oder unter einem Dach.

Ältere oder pflegebedürftige Angehörige werden häufig im eigenen Zuhause betreut. Das stärkt nach Einschätzung von Forschenden das Gefühl von Zugehörigkeit.

Auch enge Freundschaften spielen eine wichtige Rolle. Verlässliche soziale Kontakte können Sicherheit geben und in Krisen Halt bieten.

Pflanzen im Fokus

Die Ernährung ist überwiegend pflanzenbasiert. Hülsenfrüchte, Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse dominieren den Speiseplan, Fleisch wird vergleichsweise selten verzehrt.

Stark verarbeitete Produkte werden gemieden. Gegessen wird regelmäßig, jedoch in moderaten Portionen.

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Alkohol ist nicht grundsätzlich tabu, wird aber meist in kleinen Mengen konsumiert – häufig als ein Glas Rotwein.

Bewegung als Routine

Körperliche Aktivität ist fester Bestandteil des Alltags. Viele Menschen gehen zu Fuß, fahren Rad oder erledigen Gartenarbeit.

Sportprogramme stehen weniger im Vordergrund als kontinuierliche, natürliche Bewegung. Diese findet oft an der frischen Luft statt.

Zum Morgenritual gehört laut Buettners Beobachtungen bei vielen auch eine Tasse schwarzer Kaffee ohne Zucker oder Süßstoffe.

Sinn und Gelassenheit

Ein weiterer Aspekt ist ein klares Gefühl von Sinnhaftigkeit. Besonders in Okinawa beginnen viele Menschen ihren Tag mit einer klaren Aufgabe vor Augen.

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Dieses Bewusstsein könne sich positiv auf Lebenszufriedenheit und Gesundheit auswirken. Dauerhafter Stress dagegen gilt als belastend.

Um Spannungen abzubauen, suchen viele gezielt Ruhephasen. Spaziergänge oder kurze Nickerchen helfen dabei, den Alltag ausgeglichener zu gestalten.

Quelle: Bunte.de