Neue Gepäckregeln: Billig-Airlines schränken Handgepäck ein

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Wikimedia Commons
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Zusätzliche Gebühren für Handgepäck.

Die niederländische Billig-Airline "Transavia", eine Tochtergesellschaft der KLM, hat eine bedeutende Änderung in ihrer Handgepäckpolitik angekündigt: Ab dem 8. April 2024 wird für großes Handgepäck eine zusätzliche Gebühr erhoben.

Diese Maßnahme folgt einem allgemeinen Trend in der Luftfahrtbranche, bei dem Fluggesellschaften zunehmend strengere Beschränkungen für Handgepäck einführen und für größere Gepäckstücke Aufpreise verlangen, berichtet Bild.

Die Entscheidung von Transavia ist eine Reaktion auf das veränderte Verhalten vieler Flugreisender, die aus Kostengründen dazu übergegangen sind, ihr Reisegepäck im Handgepäcktrolley mitzuführen. 

Dies hat in der Vergangenheit oft zu Platzmangel in den Gepäckfächern über den Sitzen und damit zu Verspätungen geführt, da Gepäckstücke nachträglich in die Frachträume verladen werden mussten. 

Um solche Verzögerungen zu verhindern und zusätzliche Einnahmen zu generieren, reduzieren nun immer mehr günstige Airlines in Europa die erlaubte Handgepäckmenge.

Im Grundpreis ist bei Transavia zukünftig nur noch eine kleine Tasche erlaubt, die als "persönlicher Gegenstand" unter den Vordersitz passen muss. Für die Mitnahme eines Handgepäcktrolleys fallen zusätzliche Gebühren an. 

Diese Politik ist Teil eines größeren Trends in der Luftfahrtindustrie, der darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.