Oft sind es kleine Fehler, die Kleidung frühzeitig schädigen.
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Viele Kleidungsstücke verlieren schneller an Form und Qualität, als man erwartet. Das liegt nicht unbedingt an billigen Stoffen, sondern an Routinen, die sich im Alltag eingeschlichen haben. Genau diese Gewohnheiten verkürzen die Lebensdauer von Mode deutlich.
Eine Zusammenstellung des österreichischen Mediums Heute zeigt, welche Pflegefehler besonders oft passieren – und warum sie so problematisch sind.
Chaos im Schrank
Schon die Aufbewahrung entscheidet darüber, wie lange Kleidung gut aussieht. Wird alles dicht an dicht gehängt, fehlen Luft und Platz. Falten, Druckstellen und Gerüche sind oft die Folge.
Besonders empfindlich reagieren Accessoires. Taschen verlieren ihre Form, wenn sie dauerhaft an Haken hängen. Deshalb ist es besser, sie liegend und geschützt im Staubbeutel aufzubewahren.
Auch der falsche Kleiderbügel schadet. Dünne Draht- oder Plastikmodelle geben unter Gewicht nach und verziehen Schultern und Schnitte. Stabilere Bügel aus Holz oder Samt sind deutlich schonender.
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Fehler vor dem Waschen
Viele Schäden entstehen noch bevor die Waschmaschine läuft. Offene Reißverschlüsse wirken in der Trommel wie kleine Haken und können andere Teile aufreißen. Empfindliche Stoffe sind davon besonders betroffen.
Ein weiteres Problem sind verschwitzte Sportsachen. Werden sie feucht im Wäschekorb gelagert, entstehen Gerüche und im Extremfall Schimmel. Darum sollten Textilien erst trocknen, bevor sie gesammelt werden.
Flecken werden ebenfalls oft unterschätzt. Bleiben sie lange unbehandelt, setzen sie sich tief im Gewebe fest und lassen sich später kaum noch entfernen.
Material falsch behandelt
Nicht jedes Kleidungsstück verträgt dieselbe Lagerung. Leder etwa nimmt Knicke übel und behält sie häufig dauerhaft. Da Bügeln keine Option ist, empfiehlt sich das Aufhängen auf breiten Bügeln.
Auch Schuhe brauchen Pflege. Ohne Imprägnierspray sind sie anfälliger für Nässe, Schmutz und kleine Beschädigungen. Regelmäßiger Schutz kann ihre Lebensdauer deutlich verlängern.
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Grundsätzlich gilt: Kleidung sollte sauber und vollständig trocken verstaut werden. Schwere Strickwaren bleiben besser gefaltet, Hemden und Jacken hängen. Abstand im Schrank sorgt dafür, dass Stoffe ihre Form behalten.
Am Ende zeigt sich: Viele Schäden entstehen nicht beim Waschen selbst, sondern durch Unachtsamkeit davor und danach. Kleine Änderungen im Alltag machen hier einen großen Unterschied.
Quelle: Heute