Der wirtschaftliche Pessimismus der Amerikaner hat den höchsten Stand seit Ende 2023 erreicht. Gleichzeitig ist die Unzufriedenheit mit Präsident Donald Trumps Umgang mit der Wirtschaft, der Inflation und den Lebenshaltungskosten gestiegen.
Eine neue Meinungsumfrage deutet darauf hin, dass sich die Amerikaner zunehmend Sorgen über die wirtschaftliche Lage machen. Gleichzeitig ist das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren gesunken.
Wie Digi24 unter Berufung auf CNBC berichtet, weist die Umfrage zudem auf eine wachsende Unzufriedenheit mit Präsident Donald Trumps Umgang mit der Wirtschaft, der Inflation und den Lebenshaltungskosten hin.
Vertrauen schwindet
Die Umfrage unter 1.000 erwachsenen US-Amerikanern ergab, dass 61 Prozent der Befragten pessimistisch auf die Wirtschaft und ihre künftige Entwicklung blicken – der höchste Wert seit Ende 2023. Lediglich 25 Prozent gaben an, optimistisch zu sein.
Wie Digi24 unter Berufung auf CNBC berichtet, erklärte fast die Hälfte der Befragten, ihre Ausgaben für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel und Gesundheitsversorgung reduziert zu haben. Rund zwei Drittel gaben an, ihre freiwilligen Ausgaben – etwa für Restaurants, Unterhaltung und andere nicht notwendige Anschaffungen – eingeschränkt zu haben. Viele erklärten außerdem, weniger zu reisen oder Kreditkarten seltener zu nutzen.
Die finanzielle Belastung war bei Haushalten mit niedrigem Einkommen besonders ausgeprägt. Sechzig Prozent der Befragten mit einem Jahreseinkommen von weniger als 30.000 US-Dollar gaben an, ihre Ausgaben für lebensnotwendige Güter reduziert zu haben. Bei denjenigen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 US-Dollar lag dieser Anteil bei 35 Prozent.
Trumps Zustimmungswerte
Die Umfrage ergab für Trump eine allgemeine Zustimmungsrate von 40 Prozent, während 59 Prozent der Befragten seine Amtsführung ablehnten.
Wie Digi24 unter Berufung auf CNBC berichtet, fiel die Bewertung der Wirtschaftspolitik noch negativer aus. Sechzig Prozent missbilligten den Umgang des Präsidenten mit der Wirtschaftspolitik, während lediglich 38 Prozent Zustimmung äußerten. In Bezug auf Inflation und Lebenshaltungskosten äußerten 68 Prozent Ablehnung, 31 Prozent Zustimmung.
Die Umfrage ergab außerdem, dass 63 Prozent der Befragten Trumps Umgang mit dem Konflikt mit dem Iran ablehnten, verglichen mit 35 Prozent, die ihn befürworteten.
Politischer Ausblick
Trotz der Sorgen in der Bevölkerung deutet die Umfrage darauf hin, dass die Demokraten politisch nur begrenzte Fortschritte erzielt haben. Wie Digi24 unter Berufung auf CNBC berichtet, liegen sie bei den Wählerpräferenzen für die Kontrolle über den Kongress weiterhin vier Prozentpunkte vor den Republikanern – unverändert gegenüber der vorherigen Umfrage im April.
Die Befragten sahen die Demokraten bei Themen wie Lebensmittelpreisen, Wohnraum und Gesundheitsversorgung im Vorteil, während die Republikaner ihre Führungsposition bei Einwanderung und Grenzsicherheit behaupteten. Auch die Unterstützung für einen möglichen US-Militäreinsatz gegen den Iran ging zurück. 48 Prozent erklärten, ein Eingreifen zur Verhinderung der Entwicklung iranischer Atomwaffen sei gerechtfertigt, verglichen mit 53 Prozent im April.
Quellen: Digi24, CNBC