Hunter Biden reagiert, nachdem JD Vances Eiscreme-Bemerkungen Gegenwind auslösen.
Social-Media-Nutzer brauchten nicht lange, um den Zusammenhang zu erkennen, nachdem Hunter Biden kurz nach Spaniens WM-Triumph ein scheinbar harmloses Eiscreme-Foto veröffentlicht hatte.
Der Zeitpunkt sorgte für Aufmerksamkeit, denn nur wenige Stunden zuvor war US-Vizepräsident JD Vance wegen einer Bemerkung über die Vorliebe des ehemaligen Präsidenten Joe Biden für Eis heftig kritisiert worden.
Eiscreme wird zum politischen Symbol
Hunter Biden veröffentlichte zunächst ein Selfie zur Feier von Spaniens WM-Sieg. Darauf hält er ein schokoladenüberzogenes Eis in die Kamera, während Joe Biden neben ihm lächelt und ebenfalls ein Eis in der Hand hält.
Kurze Zeit später folgte ein weiteres Foto – diesmal mit einer Botschaft, die keinen Zweifel daran ließ, an wen sie gerichtet war.
„Hey @JDVance. Ich wünschte, ich wüsste, wie ich von dir loskommen könnte“, schrieb Hunter Biden auf X.
Viele Nutzer werteten den Beitrag als direkten Seitenhieb gegen Vance nach dessen Aussagen im Podcast The Joe Rogan Experience.
Vances Formulierung löst Kritik aus
Während eines Gesprächs über den Umgang von Joe Bidens Mitarbeitern mit dessen öffentlichen Auftritten machte Vance eine Bemerkung, die sich rasch in den sozialen Medien verbreitete.
„Sein Team brachte ihn dazu, Eis zu essen – und zwar auf die anzüglichste Art und Weise überhaupt …“ sagte JD Vance in The Joe Rogan Experience.
Der Ausschnitt wurde mehr als 1,3 Millionen Mal angesehen. Zahlreiche Nutzer bezeichneten die Wortwahl als unangenehm, bizarr und unnötig befremdlich.
Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten
Auch Hunter Bidens Reaktion entwickelte sich schnell zum Erfolg.
Sein ursprünglicher WM-Beitrag erreichte innerhalb weniger Stunden mehr als 1,7 Millionen Aufrufe sowie Zehntausende Likes und Weiterverbreitungen.
Einige Nutzer lobten den Beitrag als subtilen und humorvollen Konter und verwiesen darauf, dass Vance im ersten Post gar nicht namentlich erwähnt wurde. Andere wiederum vermuteten, es habe sich schlicht um ein Familienfoto zum spanischen WM-Sieg gehandelt – der Zeitpunkt habe den Rest erledigt.
