Neu veröffentlichte FBI-Unterlagen haben erneut Aufmerksamkeit auf Vorwürfe gelenkt, die mit Donald Trump und dem verurteilten Finanzier Jeffrey Epstein in Verbindung stehen.
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Die Dokumente wurden vom US-Justizministerium veröffentlicht, während die politische Prüfung darüber zunimmt, wie Materialien im Zusammenhang mit den Epstein-Ermittlungen behandelt wurden.
Dokumente veröffentlicht
Laut Politico veröffentlichte das Justizministerium drei Zusammenfassungen von FBI-Vernehmungen, die allgemein als FBI-302-Berichte bekannt sind.
Die Dokumente geben Aussagen einer Frau wieder, die behauptete, Trump habe sie angegriffen, als sie ein Teenager war, nachdem Epstein sie mit ihm bekannt gemacht hatte.
Ihre Identität ist in den Unterlagen geschwärzt.
Die in den Dateien erwähnten Befragungen wurden zwischen August und Oktober 2019 durchgeführt.
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Vorwürfe erhoben
In den Zusammenfassungen sagte die Frau den Ermittlern, sie sei zwischen 13 und 15 Jahre alt gewesen, als sich der angebliche Vorfall ereignete.
Sie sagte, Epstein habe sie in ein hohes Gebäude mit großen Räumen in New York oder New Jersey gebracht.
Den Interviewnotizen zufolge bat Trump andere Anwesende, den Raum zu verlassen.
In dem Dokument heißt es, er habe „sinngemäß gesagt: ‚Lass mich dir zeigen, wie kleine Mädchen sein sollen.‘“
Vorfall beschrieben
In den FBI-Zusammenfassungen heißt es, die Frau habe den Ermittlern gesagt, Trump habe versucht, sie zu einer sexuellen Handlung zu zwingen.
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Sie sagte, sie habe sich gewehrt und die Begegnung sei gewalttätig geworden.
Den Interviewnotizen zufolge sagte sie, er habe sie geschlagen, bevor andere in den Raum zurückkehrten.
Die Zusammenfassungen enthalten keine Details darüber, wie die Situation endete.
Reaktion und Ermittlungen
Trump hat Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein bestritten und wurde wegen der Vorwürfe keiner Straftat angeklagt.
Es gibt auch keine Beweise, die ihn mit Epsteins Sexhandelsnetzwerk in Verbindung bringen.
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Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wies die Anschuldigungen zurück und bezeichnete sie als „völlig haltlose Vorwürfe, gestützt auf keinerlei glaubwürdige Beweise, von einer leider psychisch gestörten Frau mit umfangreicher krimineller Vergangenheit“.
Die Dokumente wurden veröffentlicht, während Demokraten im Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des Repräsentantenhauses prüfen, ob Unterlagen im Zusammenhang mit den Vorwürfen zuvor zurückgehalten wurden, berichtete Politico.
Quellen: Politico