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Trump bezeichnet Großbritannien als „bankrott“ und kritisiert Energiepolitik scharf

Donald Trump
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Trump greift Großbritanniens Energiepolitik mit scharfen neuen Kommentaren an.

Donald Trump führte Großbritannien als Beispiel für das an, was er für Europas gescheiterte Energiepolitik hält, und argumentierte, das Land verschwende enorme natürliche Ressourcen, während es sich bei erneuerbaren Energien in die falsche Richtung bewege.

Während einer Pressekonferenz im Weißen Haus am Montag behauptete der US-Präsident, das Vereinigte Königreich besitze enorme Reichtümer unter der Nordsee, riskiere jedoch einen wirtschaftlichen Niedergang, wenn es die Öl- und Gasförderung weiterhin einschränke.

Bei der Erörterung der umfassenderen Herausforderungen Europas identifizierte Trump Einwanderung und Energie als die beiden größten Probleme des Kontinents.

Sein Augenmerk auf Großbritannien richtend, argumentierte er, die Wiedereröffnung der Nordsee-Ölfelder würde die Wirtschaft des Landes dramatisch stärken.

„Wenn Sie diese Felder öffnen, werden Sie ein reiches Land. Bleiben sie geschlossen, gehen Sie bankrott, was Sie im Grunde schon sind“, sagte er laut o2.pl.

Trump sagte auch, er habe das Thema mit Großbritanniens neuem Premierminister, Andy Burnham, besprochen und fügte hinzu, der britische Staatschef „habe fantastisch geklungen“, als sie über die Zukunft der Nordsee-Produktion sprachen.

Windkraft gerät in die Kritik

Der Präsident erneuerte auch seine Kritik an der Windenergie, wobei er darauf beharrte, dass Länder, die stark in Windparks investieren, letztendlich ihre eigenen Volkswirtschaften schädigen.

„Sie haben überall Windräder. Windräder bedeuten, dass Sie Geld verlieren. Jedes Land, das Windräder hat, ist ein Verlierer.“

Trump hat wiederholt argumentiert, dass der Ausbau der heimischen fossilen Brennstoffproduktion der beste Weg zu Wirtschaftswachstum sei, und er nutzte Großbritannien in seinen Äußerungen am Montag als jüngstes Beispiel.

Laut Trump sitze das Vereinigte Königreich durch die Nordsee auf einer der weltweit stärksten Energiereserven, habe es aber versäumt, diese voll auszuschöpfen.

Seine Kommentare erfolgen zu einem Zeitpunkt, da die Energiepolitik in ganz Europa ein wichtiges politisches Thema bleibt, wo Regierungen weiterhin die heimische Energiesicherheit, wirtschaftliche Überlegungen und langfristige Klimaziele abwägen.

Die Äußerungen aus dem Weißen Haus sind das jüngste Beispiel für Trumps langjährige Opposition gegen groß angelegte Windkraftprojekte und seine anhaltende Unterstützung für den Ausbau der Öl- und Gasförderung.