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Haben Sie sich jemals gefragt, warum Smartphones nicht mehr mit Ladegeräten geliefert werden?

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Noch vor wenigen Jahren bedeutete der Kauf eines neuen Smartphones, dass man die Verpackung öffnete und alles Nötige darin fand. Ladegeräte

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Noch vor wenigen Jahren bedeutete der Kauf eines neuen Smartphones, dass man die Verpackung öffnete und alles Nötige darin fand. Ladegeräte, Ohrhörer und Kabel gehörten zum Standardzubehör.

Heute liefern die meisten großen Marken ihre Smartphones ohne Netzteil aus, sodass Käufer entweder vorhandene Ladegeräte verwenden oder neue separat kaufen müssen.

Die Technikseite BGR berichtete, dass Hersteller den Schritt vor allem mit Umweltzielen und Veränderungen in der Ladetechnologie begründen.

Kleinere Verpackungen

Hersteller argumentieren, dass das Entfernen der Netzteile Verpackungsabfälle und Transportemissionen reduziert.

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Laut BGR zeigt eine Studie des Smart-Device-Händlers Uniqbe Limited, dass Smartphoneverpackungen ohne Ladegeräte bis zu 50 % weniger Verpackungsmaterial benötigen können.

Schlankere Verpackungen ermöglichen es Unternehmen außerdem, mehr Geräte gleichzeitig zu transportieren. Einige Lieferungen können etwa 70 % mehr Smartphones pro Palette enthalten.

Hersteller sagen, dass dies Transportemissionen reduziert und Platz auf Deponien spart, wenn Verpackungen entsorgt werden.

Niedrigere Kosten

Die Änderung senkt auch Produktions- und Logistikkosten.

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Durch das Entfernen des Ladegeräts geben Unternehmen weniger Geld für Komponenten und Verpackungsmaterial pro Gerät aus.

Obwohl Marken die Entscheidung häufig als Umweltmaßnahme darstellen, stellte BGR fest, dass das Weglassen von Ladegeräten auch die Herstellungskosten reduziert.

Aufstieg von USB-C

Auch die Ladetechnologie hat sich weiterentwickelt, wodurch mitgelieferte Ladegeräte weniger notwendig geworden sind.

Die meisten modernen Smartphones werden inzwischen mit USB-C-Kabeln geliefert, die sich als universeller Standard in vielen elektronischen Geräten etabliert haben.

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Viele dieser Kabel unterstützen die Power-Delivery-Technologie, sodass ein kompatibles Ladegerät mehrere Geräte wie Smartphones, Tablets oder Spielkonsolen sicher mit Strom versorgen kann.

Kritik an der Entscheidung

Nicht alle sind überzeugt, dass das Umweltargument überzeugt.

Kritiker weisen darauf hin, dass viele Verbraucher dennoch ein neues Ladegerät separat kaufen.

Der Tech-YouTuber Mrwhosetheboss argumentierte, dass dies sogar mehr Verpackungsmüll verursachen könnte, da Ladegeräte nun in eigenen Verpackungen verschickt werden, statt im Smartphonekarton enthalten zu sein.

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BGR bemerkte außerdem, dass die von Herstellern behaupteten Umweltvorteile geringer ausfallen könnten, wenn Käufer Zubehör wie Ohrhörer ebenfalls separat erwerben.

Quellen: BGR