Dies ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Tierpaares, das beste Freunde wurde.
Freundschaften gehören zu den wichtigsten Dingen im Leben, sowohl für Hunde als auch für Menschen.
Wenn Krankheit an die Tür klopft und Medikamente Nebenwirkungen haben, kann dies sowohl für den Hund als auch für die Familie eine Belastung sein.
Für einen Haushalt kam die ultimative Heilung jedoch mit Federn statt mit Fell.
Unerwartetes Haustier
Das Leben im Haushalt der Cannarellis folgte einst einer ziemlich vorhersehbaren Routine. Justin und Tori Cannarelli zogen auf Long Island, New York, ihre beiden Kinder Cameron und Charlie zusammen mit ihrem Golden Retriever Barley auf.
Plötzlich benötigte Justin einen Vogel für sein örtliches Gartencenter. Das Paar spürte ein frisch geschlüpftes Entenküken an einer Grundschule auf Long Island auf.
Tori brachte den Vogel für einen kurzen Besuch nach Hause, bevor er in den Laden gebracht werden sollte. Sie nannten die Ente Louie, und er fühlte sich sofort pudelwohl.
„Ich hätte nie erwartet, eine Ente zu besitzen. Und schon gar nicht, dass er dauerhaft bleiben würde“, sagte Tori gegenüber CBS News.
Sie verlor ihren Lebensmut
Die Entscheidung, Louie zu behalten, erwies sich für den Hund Barley als lebensverändernd.
Einige Jahre zuvor hatte Barley unter wiederkehrenden Anfällen gelitten. Tägliche Medikamente ließen die Episoden verschwinden, doch die Behandlung entzog dem Hund seine gewohnte Wärme und Energie.
„Sie verlor einfach ihren Elan“, erklärte Tori. „Sie verlor ihr goldenes Wesen.“
Justin gab zu, dass es verheerend war, ihr fröhliches Haustier dahinschwinden zu sehen. „Wir dachten, oh Mann, dieses Medikament müssen wir ihr für den Rest ihres Lebens geben“, erklärte Justin weiter. „So wird sie also sein.“
Ein gefiedertes Wunder
Dann begann sich etwas Unerwartetes und Ungewöhnliches zwischen dem Hund und seinem kleinen neuen Mitbewohner zu entwickeln.
Es entstand eine enge Verbindung zwischen Louie und Barley, wobei die Ente den ruhigen Retriever anstieß und pickte. Stück für Stück lockte die kleine Ente den Hund zurück zu seinem normalen Ich.
„Sie begann wieder zu lächeln“, sagte Tori aufgeregt. „Sie begann mit dem Schwanz zu wedeln. Sie bekam wieder eine Persönlichkeit.“
Wiedergefundene Freude
Heute sind die beiden Tiere völlig unzertrennlich und verbringen ihre Tage spielend und ruhend miteinander.
Ihr junger Sohn Cameron glaubt zu verstehen, was passiert ist.
„Sie wollte mit Louie befreundet sein und viel Zeit mit ihm verbringen, also hat sie sozusagen ihre Freude geteilt und zu ihm gefunden.“
