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Autor enthüllt: Wie Epstein Putins wilde Geheimnisse nutzte, um die US-Elite zu manipulieren

Putin, Epstein
Kremlin.ru/Department of Justice/Wikimedia Commons

Man fragt sich oft, warum die globale Elite einen Mann ohne tatsächliche Qualifikationen jemals tolerierte.

Macht und Geheimhaltung ziehen stets Menschen an. Wohlhabende Persönlichkeiten bauen oft geheimnisvolle Netzwerke hinter verschlossenen Türen auf.

Doch ein in Ungnade gefallener Finanzier hob Insiderwissen offenbar auf ein völlig neues Niveau.

Den Gangster spielen

Der Autor Michael Wolff teilte kürzlich auf seiner Substack-Plattform HOWL einige bizarre Erinnerungen. Der Schriftsteller behauptet, Jeffrey Epstein habe massive geopolitische Verschiebungen präzise vorhergesagt.

Laut Yahoo und The Daily Beast verglich Wolff den verstorbenen Finanzier mit einem traditionellen Unterweltboss. Epstein habe offenbar ein tiefes Netzwerk von Elite-Informanten aufgebaut.

„Wie bei Gangstern gab es ein Gefühl des Wissens, eines tiefen, gut informierten Zynismus und auch die Andeutung, dass er wichtige Leute, Politiker, Strafverfolgungsbehörden, Banker in der Tasche hatte und diese immer mit ihm sprachen“, schrieb Wolff.

Der Autor bemerkte, dass Epstein ständig außergewöhnliche, beiläufige Informationen in alltägliche Gespräche einfließen ließ.

Globale Konflikte vorhersagen

Diese beiläufigen Gespräche betrafen manchmal massive Militärbewegungen. Wolff besteht darauf, dass Epstein genau wusste, was der russische Staatschef Wladimir Putin im Ausland plante.

„Monate bevor es geschah, sagte er die Invasion der Krim voraus, und das schon Jahre zuvor“, erklärte Wolff.

Er fügte hinzu, Epstein habe den Vorstoß in die Ukraine vorhergesagt. Der Finanzier habe auch bizarre Kommentare zum Privatleben des russischen Präsidenten abgegeben.

Blinde Flecken und Milliardäre

Die Vorhersagen gingen weit über Osteuropa hinaus. Wolff behauptete, Epstein habe den Preis für OPEC-Rohöl gekannt, bevor er öffentlich wurde.

Diesen speziellen Tipp schrieb er dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu. Aufzeichnungen des Justizministeriums bestätigen tatsächlich soziale Verbindungen zwischen den Männern.

Epstein habe angeblich auch von hochrangigen Regierungsbesetzungen gewusst. Er habe vorhergesagt, dass Loretta Lynch Wochen vor ihrer offiziellen Nominierung Generalstaatsanwältin werden würde.

Wolff wies jedoch auf eine massive Ironie in diesem riesigen Geheimdienstnetzwerk hin. Epstein habe völlig übersehen, dass die Bundesbehörden einen massiven Strafprozess gegen ihn aufbauten. Er starb kurz nach seiner Verhaftung im Jahr 2019 im Gefängnis.

Das Zentrum der Welt

Man fragt sich oft, warum die globale Elite einen Mann ohne tatsächliche Qualifikationen jemals tolerierte. Wolff argumentierte, dass das reine Geheimnis die Hauptattraktion gewesen sei.

„Vernünftigerweise, wie hätte man nicht in die entgegengesetzte Richtung laufen können?“, fragte Wolff seine Leser.

Er schlug vor, Epstein habe lediglich eine Rolle gespielt. Der in Ungnade gefallene Finanzier habe erkannt, dass die moderne Welt chaotisch war, und sich selbst als den ultimativen Insider positioniert.

„Epstein verstand, dass in einer Welt stetig zunehmender Zufälligkeit, wenn nicht gar Absurdität, durchaus eine Rolle für einen Mann existieren könnte, der alles zu wissen schien, und dass er diese spielen konnte“, schrieb Wolff.

Quellen: The Daily Beast, HOWL