Britische Rentnerin in Thailand bereut Auswanderung

Olivia Rosenberg

1 Woche vor

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07/06/2024
Welt
Foto: Shutterstock
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Rentenerhöhungen entfallen im Ausland.

Christine Gloria Fox, eine 87-jährige britische Rentnerin, lebt seit 24 Jahren in Thailand und bereut ihre Entscheidung, Großbritannien verlassen zu haben. 

Sie zog nach Pattaya, um in der Nähe ihrer Familie zu sein, doch ihre finanzielle Situation hat sich dramatisch verschlechtert. 

Mit einer monatlichen Staatsrente von nur 300 britischen Pfund (etwa 352 Euro) kämpft sie ums Überleben. Ihre Rente wurde durch das sogenannte „Triple-Lock-System“ eingefroren, was bedeutet, dass sie keine jährlichen Erhöhungen erhält, so der Focus Online.

Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands ist Christine nicht in der Lage, nach Großbritannien zurückzukehren. 

Ihr Sohn Jon und seine Tochter unterstützen sie finanziell, doch die Lebenshaltungskosten in Thailand sind hoch, und Christines Rente reicht bei weitem nicht aus. 

Sie lebt in einer Einzimmerwohnung hinter dem Büro ihres Sohnes, da sie zu gebrechlich ist, um alleine zu leben. Jon Fox berichtet, dass seine Mutter ihre Entscheidung, nach Thailand zu ziehen, zutiefst bereut und unglücklich ist. 

Viele britische Rentner, die im außereuropäischen Ausland leben, profitieren nicht von den staatlichen Rentenerhöhungen, was zu erheblichen finanziellen Schwierigkeiten führt.

Auch andere Rentner wie John Jones, der ebenfalls in Thailand lebt, haben Schwierigkeiten, mit den steigenden Lebenshaltungskosten zurechtzukommen. 

Diese Geschichten dienen als Warnung für Rentner, die einen Umzug ins Ausland planen, ohne die finanziellen und gesundheitlichen Konsequenzen vollständig zu verstehen.