China äußert Bedenken wegen Russlands militärischer Ehren in Myanmar: Eine nähere Betrachtung

Geschrieben von Jasper Bergmann

Foto: Shutterstock.com
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Russlands Engagement in Myanmar erregt Aufsehen in China.

Eine Anordnung von Sergei Shoigu, dem Leiter des russischen Verteidigungsministeriums, hat in China weitreichende Aufmerksamkeit erregt und die Komplexität internationaler Beziehungen und Allianzen offenbart.

Diese Entwicklung, berichtet von chinesischen Journalisten, erfolgt vor dem Hintergrund einer immer engeren Beziehung zwischen Russland und China, gekennzeichnet durch eine Vielzahl gemeinsamer Projekte, einschließlich solcher im Sicherheitsbereich.

Jedoch hat Shoigus jüngste Anordnung in Peking anscheinend ein Element der Überraschung und Spekulation eingeführt, wie detailliert von NetEase gemäß AB News berichtet wurde.

Eine hochrangige russische Delegation in Myanmar

Der Dreh- und Angelpunkt dieses unerwarteten Ereignisses konzentriert sich auf die kürzliche Entsendung einer hochrangigen russischen Delegation nach Myanmar, angeführt von Vizeverteidigungsminister Alexander Fomin.

Der Dreh- und Angelpunkt dieses unerwarteten Ereignisses konzentriert sich auf die kürzliche Entsendung einer hochrangigen russischen Delegation nach Myanmar, angeführt von Vizeverteidigungsminister Alexander Fomin.

Fomin, als Ehrengast bei einer Militärparade in Naypyidaw, der Hauptstadt Myanmars, repräsentierte nicht nur das russische Verteidigungsministerium, sondern führte auch Gespräche mit seinen myanmarischen Amtskollegen.

Die Anordnung Nr. 77 und ihre Implikationen

Während eines dieser Treffen verlasen die russischen Vertreter die Anordnung Nr. 77, unterzeichnet von Shoigu selbst.

Die Anordnung verlieh mehreren hochrangigen myanmarischen Offizieren Medaillen für die „Entwicklung der internationalen militärischen Zusammenarbeit“ und die Medaille „Für Kampfbrüderschaft“.

Diese Geste Russlands hat laut Beobachtern von NetEase in Peking Aufsehen erregt und Fragen über Russlands Absichten und seine Haltung gegenüber dem myanmarischen Militär aufgeworfen.

Der Kern von Chinas Bedenken

Der Kern von Chinas Bedenken liegt in der aktuellen turbulenten Situation Myanmars und seinen angespannten Beziehungen zu vielen Ländern, einschließlich China selbst.

Daher hat die Verteidigungszusammenarbeit Russlands mit Myanmar und die Verleihung von Medaillen an seine Offiziere in Peking zu Spekulationen über Moskaus letztendliche Ziele in der Region geführt.

Diese Bewegung Russlands, als Zeichen enger Zusammenarbeit mit Myanmar gesehen, war besonders überraschend für China, angesichts der herausfordernden internationalen Position Myanmars und der begrenzten Unterstützung, die es erhält.

Chinas Analysten haben angemerkt, dass Russlands Handlungen seine Rolle als praktisch das einzige Land kennzeichnen, das derzeit Myanmar unterstützt.

Diese Situation hat nicht nur Interesse geweckt, sondern auch Fragen über die Zukunft der Russland-China-Beziehungen und ihrer gemeinsamen Interessen im breiteren geopolitischen Landschaft aufgeworfen.