Italiens Jagd auf die Super-Flexer: Vandalismus oder Verzweiflungstat?

Geschrieben von Olivia Rosenberg

12 Wochen vor

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25/02/2024
Foto: Shutterstock
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Italiens Kampf gegen die Blitzer-Zerstörer.

In Italien sorgt eine Serie von Vandalismusakten gegen Geschwindigkeitsmessanlagen für Aufsehen. Unbekannte, die mittlerweile als "Super-Flexer" bekannt sind, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Blitzer mit Trennschleifern zu Boden zu bringen. 

Diese Aktionen, die seit dem letzten Jahr vermehrt auftreten, haben nicht nur Sympathien bei einigen Autofahrern geweckt, sondern auch Warnungen aus der Politik hervorgerufen. 

Wie n-tv berichtet, ist die Suche nach den Tätern bisher erfolglos geblieben, obwohl die Vorfälle bereits nationale Aufmerksamkeit erregt haben.

N-tv beschreibt, wie in der norditalienischen Kleinstadt Buccinasco in einer einzigen Nacht vier Blitzer zu Boden gebracht wurden. 

Die Aktionen haben eine Debatte über die Rolle von Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr und die Motivation hinter dem Vandalismus ausgelöst.

Während einige die "Super-Flexer" als "Robin Hood der Autofahrer" feiern, gibt es auch kritische Stimmen, die auf die Gefahren hinweisen, die durch das Fehlen von Blitzern entstehen können.

Die Aktionen der "Super-Flexer" werfen Fragen nach der Effektivität und Akzeptanz von Geschwindigkeitskontrollen auf. 

Während die Täter weiterhin unerkannt bleiben, spiegelt die Debatte um ihre Motive und die Reaktionen darauf die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Verkehrsüberwachung und -sicherheit wider.