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Präsident Trump enthüllt verblüffenden Plan, sich von Kanada und Mexiko zurückzuziehen

President Donald Trump Canadian Prime Minister Mark Carney
Daniel Torok / Wikimedia Commons

Der amerikanische Staatschef stellte den Wert des massiven Paktes aktiv infrage.

Abkommen zwischen Nachbarländern laufen gewöhnlich still im Hintergrund des Alltags ab.

Doch wenn ein massiver Wirtschaftsvertrag seinem Ablaufdatum entgegengeht, spüren Millionen von Arbeitnehmern plötzlich die Spannung.

Milliarden von Dollar stehen auf dem Spiel, wenn politische Führer uneins sind. Manchmal ziehen es die lautesten Stimmen vor, die Vereinbarungen einfach zu zerreißen.

Rückzug

US-Präsident Donald Trump hat gerade einen wichtigen Hinweis zur Zukunft des nordamerikanischen Handels gegeben. Er sprach am Mittwoch kurz vor seiner Abreise vom französischen G7-Gipfel mit Reportern.

Der amerikanische Staatschef stellte den Wert des massiven Paktes, der sein Land mit Kanada und Mexiko verbindet, aktiv infrage.

Die Gespräche laufen derzeit. Führer aller drei Nationen versuchen, eine völlig neue Vereinbarung zu finden.

Anstatt auf einen schnellen Kompromiss zu drängen, deutete der Präsident an, dass seine heimische Wirtschaft ohne diese internationalen Beschränkungen viel besser funktioniere.

Die unerwarteten Äußerungen lösten sofort Schockwellen in der globalen Finanzwelt aus.

Einen klaren Schnitt bevorzugen

Trump sprach die komplexen Verhandlungen mit einer überraschend unverblümten Einschätzung der Lage an. Er brachte offen die Idee ins Spiel, den trilateralen Rahmen vollständig aufzugeben, wie ein Bericht von Global News festhielt.

„Ich hätte das Abkommen lieber nicht, aber ich könnte es unterzeichnen; doch uns [den USA] gehe es als Land besser, wenn wir kein Abkommen haben“, erklärte Trump.

Das aktuelle Abkommen steht vor einer massiven Frist am 1. Juli. Offizielle müssen entscheiden, ob sie den Rahmen ersetzen oder ihn für ein weiteres Jahrzehnt unter den bestehenden Bedingungen verlängern.

Der Präsident machte seine persönliche Präferenz während seiner kurzen Pressekonferenz unglaublich deutlich. „Es wird nicht bleiben. Es wird beendet, mit anderen Worten, es läuft ab. Das ziehe ich vor“, fügte Trump hinzu.

Die Gemüter beruhigen

Während der amerikanische Staatschef über einen Rückzug spricht, arbeiten kanadische Offizielle mit Hochdruck daran, eine weit verbreitete Panik zu verhindern. Mark Wiseman ist der kanadische Botschafter in den Vereinigten Staaten.

Er sprach kürzlich vor einem überfüllten Raum von Wirtschaftsführern in Toronto, um deren Nerven zu beruhigen.

Märkte hassen Unsicherheit mehr als alles andere. Wiseman versuchte verzweifelt, ängstliche Investoren vor der drohenden Sommerfrist zu beruhigen.

Der Botschafter versicherte der Menge entschieden, dass „alles in Ordnung sein werde“, berichtete Global News.

Wiseman erinnerte das Publikum auch daran, dass das eigentliche Handelsabkommen noch ein Jahrzehnt Gültigkeit habe, bevor es rechtlich erlösche. Politiker haben also noch genügend Zeit, ihre Differenzen beizulegen, bevor die Handelsbeziehung offiziell zerbricht.

Quellen: Global News