Garrison behauptete, diese Momente fänden nun „ständig“ statt.
Personen des öffentlichen Lebens verbringen unzählige Stunden unter hellen Studiolichtern und hochauflösenden Kameras.
Jede Geste wird genauestens unter die Lupe genommen, und jeder sprachliche Stolperer wird von Millionen Online-Zuschauern seziert.
In einer Ära der ständigen digitalen Überwachung können selbst kurze Momente auf der Bühne intensive nationale Debatten auslösen.
Zunehmende Online-Beobachtung
Präsident Donald Trump steht erneut im Mittelpunkt von Spekulationen bezüglich seines körperlichen Wohlbefindens. Ein bekannter Online-Experte hat Videoanalysen von öffentlichen Auftritten des Oberbefehlshabers veröffentlicht.
Der klinische und forensische Psychologe Dr. John Paul Garrison veröffentlicht Analysevideos auf seinem YouTube-Kanal unter dem Namen Dr. G. Laut The Irish Star argumentiert Garrison, dass jüngste Aufnahmen von Wahlkampfveranstaltungen ein deutliches Muster von körperlichen Tics und Sprachproblemen aufzeigten.
Der Psychologe verwies auf einen Clip, in dem der Präsident sich einem Mikrofon näherte. Anstatt deutlich „Thank you“ zu sagen, schien Trump etwas zu murmeln, das eher wie „A-nank you“ klang, bevor er sich schnell korrigierte.
Offizielle ärztliche Stellungnahmen
Während jeder gelegentlich über Worte stolpern kann, behauptete Garrison, diese Momente fänden nun „ständig“ statt. Er stellte eine „deutliche Veränderung“ in der Art und Weise fest, wie der Präsident Worte bildet, und fügte hinzu: „Er hat Schwierigkeiten beim Artikulieren.“
Der Psychologe argumentierte, die verwaschene Sprache sei „neurologisch bedenklich“, da es sich um ein Verhalten nach einem Schlaganfall handeln könnte. Er deutete ferner an, die Symptome könnten mit „einem gewissen Grad an Demenz, Demenz vom Alzheimer-Typ, Lewy-Körper-Demenz“ übereinstimmen.
Das Weiße Haus weist jegliche Andeutungen eines kognitiven Verfalls entschieden zurück. Der Leibarzt des Weißen Hauses, Dr. Sean Barbabella, veröffentlichte kürzlich ein offizielles Schreiben, in dem er erklärte, der Präsident verfüge über eine „starke Herz-, Lungen-, neurologische und allgemeine körperliche Funktion“, und beschrieb ihn als „bei ausgezeichneter Gesundheit“. Trump hat sich zudem wiederholt damit gebrüstet, drei kognitive Tests bestanden zu haben.
Beobachtung der Bewegungen
Über sprachliche Stolperer hinaus konzentrierte sich Garrison auf körperliche Bewegungen am Rednerpult. Er hob Aufnahmen hervor, die zeigten, was er als Armzittern beschrieb, während Trump sich am Rednerpult festhielt.
Der Experte behauptete, diese Muskelzuckungen verschlimmerten sich in Stressmomenten. „Wenn er aufgeregt ist, treten diese Arten von Krämpfen eher auf“, erklärte Garrison und merkte an, dass „intensiver emotionalere“ Momente einen Kontrollverlust auslösen könnten.
Garrison stellte klar, dass er keine formelle medizinische Diagnose stelle. Dennoch bestand er darauf, dass die Kombination aus Sprachveränderungen und körperlichen Krämpfen „zu korrelieren scheine“ mit ruhigen Momenten, in denen der Präsident nicht spreche.
Quellen: The Irish Star, YouTube