Putin begnadigt verurteilten Mörder: Die Tat ist jenseits menschlichen Verständnisses

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Shutterstock.com
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Die Tat ist jenseits menschlichen Verständnisses.

Dmitry Zelensky, ein Russe, der für ein abscheuliches Verbrechen an seiner Freundin verurteilt wurde, ist vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. Er hatte weniger als die Hälfte seiner elfjährigen Haftstrafe abgesessen.

Was die Sache noch schockierender macht: Er wurde begnadigt, weil er sich bereit erklärt hatte, gegen die Ukraine zu kämpfen.

Ein Verbrechen, das die Nation erschütterte

Zelensky wurde 2018 für den Mord an seiner 27-jährigen Freundin Tatiana Melekhina verurteilt. Die Details sind so grausam, dass sie die gesamte Nation erschütterten. Unter anderem wurde ein Fleischwolf in einer Weise verwendet, die man kaum fassen kann. Daraufhin wurde Zelensky 2019 zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt.

Laut Zelenskys Mutter, Galina Zelenskaya, wurde ihr Sohn im letzten November freigelassen, um in der Ukraine zu kämpfen. Er hatte einen Sechs-Monats-Vertrag mit der Wagner-Gruppe, einer privaten Militärfirma, abgeschlossen. Nach einem halben Jahr an der Front wurde er im Juni dieses Jahres von der russischen Regierung begnadigt.

Leben nach der Begnadigung

Zelensky lebt nun bei seiner Tante in der von Russland besetzten Region Luhansk im Osten der Ukraine. Er plant, als Bauarbeiter tätig zu werden und leistet finanzielle Wiedergutmachung an die Familie seiner verstorbenen Freundin.

Dieser Fall wirft ernste ethische Fragen auf. Ist es vertretbar, dass die russische Regierung gewalttätige Straftäter begnadigt, wenn sie im Gegenzug Militärdienst leisten?