Trump hat seine eigene Rekrutierungskrise in einen riesigen öffentlichen Scherz verwandelt.
Die richtige Person zu finden, die feindselige Fragen im Live-Fernsehen beantwortet, ist eine enorme Herausforderung für jede Regierung.
Normalerweise findet die Suche nach einem neuen Sprecher still und heimlich hinter verschlossenen Türen statt. Diesmal nicht.
Spott über die Medien
Donald Trump nutzte am späten Donnerstagabend die sozialen Medien, um sich über den wachsenden Wirbel um die vakante Position des Pressesprechers lustig zu machen. Er teilte ein manipuliertes Bild von sich selbst, das ihn direkt hinter dem berühmten Rednerpult des Weißen Hauses zeigte.
Er fügte eine kurze Bildunterschrift hinzu, in der er sich selbst zum „besten Pressesprecher“ erklärte. Der Beitrag erschien laut Daily Mail auf seiner Plattform Truth Social.
Dieser digitale Streich erfolgte nur wenige Tage, nachdem Karoline Leavitt Washington mit der Ankündigung ihres Rücktritts schockiert hatte. Die Beamtin plant, ihre anspruchsvolle Position Ende August zu verlassen.
Leavitt hatte kürzlich ihr zweites Kind bekommen. Laut Daily Mail möchte die Mutter mehr Zeit mit der Erziehung ihrer jungen Familie verbringen, abseits der Kameras.
Eine schwierige Wahl
Die scheidende Beamtin teilte am Mittwoch auf der Plattform X eine herzliche Nachricht, um ihren plötzlichen Abschied zu erklären.
„Die Wahrheit ist, dass ich seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter in meinem Herzen gespürt habe, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, während ich gleichzeitig die ständige Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufbringe, die von der Pressesprecherin des Weißen Hauses verlangt wird“, schrieb Leavitt.
Trump reagierte umgehend auf Truth Social. Er nannte den Abschied „eine Entscheidung, die ich vollkommen verstehe und respektiere“, und lobte sie gleichzeitig als „eine der besten Pressesprecherinnen des Weißen Hauses in der Geschichte dieses Amtes“.
Ihr Weggang hinterlässt eine enorme Lücke in der Administration. Dennoch berichteten Semafor und CNN übereinstimmend, dass der Präsident keine Eile verspüre, sofort einen dauerhaften Nachfolger zu benennen.
Das Rennen um die Nachfolge
Mehrere prominente Persönlichkeiten umkreisen stillschweigend die prestigeträchtige Position. Der politische Kommentator von CNN, Scott Jennings, hat sich als sehr ernsthafter Anwärter herauskristallisiert.
Ein anonymer Insider aus dem Umfeld von Jennings erklärte der Daily Mail, wie die Dinge derzeit stehen.
„Die Position gehört ihm, wenn er sie will“, sagte die Quelle. „Und er will sie.“
Trotz dieser Zuversicht behaupten andere politische Insider, Trump wünsche sich ausdrücklich eine Frau für die täglichen Pressebriefings.
Die ehemalige Anwältin Alina Habba tauchte ebenfalls als starke Kandidatin auf. Die politische Strategin Elizabeth Pipko hat begeisterte Fans, die sich für sie einsetzen.
Quellen: Daily Mail, Semafor, CNN, Truth Social, X