Er bot keine Beweise für den Plan.
Politische Kundgebungen beginnen oft mit einer klaren Botschaft, bevor sie eine plötzliche Wendung nehmen.
Das Publikum erwartet, von neuen politischen Maßnahmen zu hören, nur um sich dann massiven, unbestätigten Verschwörungstheorien lauschend wiederzufinden.
Ein kürzlicher Schulbesuch zeigte genau, wie schnell eine Standardankündigung aus dem Ruder laufen kann.
Eine plötzliche Wendung
Präsident Donald Trump besuchte eine Highschool in Georgia, um einen Finanzplan für Kinder anzukündigen. Doch laut dem Irish Star verließ die Präsentation schnell das Thema Wirtschaft.
Der amerikanische Staatschef verlor sich in einem wilden Exkurs über Wahlbetrug. Er behauptete, der Kommunismus stelle nun die größte Gefahr für die Nation dar.
Die Rede nahm dann eine seltsame Wendung, als er ein berühmtes Nationaldenkmal erwähnte. Er behauptete zuversichtlich, dass geheime Kräfte einen massiven Angriff auf die in Stein gehauenen Gesichter in South Dakota planten.
Er bot laut dem Irish Star keine Beweise für den Plan. Er sagte der Menge lediglich: „Wie ich in meiner jüngsten Ansprache sagte, ist Mount Rushmore ein wunderschöner Ort. Die Kommunisten wollen es abreißen. Sie wollen es in die Luft sprengen, sie wollen es abreißen.“
Die Warnung wiederholen
Dies ist kaum das erste Mal, dass der Politiker vor einer drohenden kommunistischen Gefahr warnte. Sehr ähnliche Bemerkungen machte er während einer Feier zum 4. Juli. Dieses Ereignis fand direkt unter den berühmten steinernen Präsidenten statt.
Während dieser Feiertagsrede warnte er die Menge vor einer wachsenden Gefahr durch Neuankömmlinge im Land. Er beschuldigte diese Gruppen, destruktive Ideen zu vertreten.
Der Irish Star vermerkte, dass er den Kommunismus als eine größere Gefahr als die Anschläge vom 11. September beschrieb. Er bezeichnete die Ideologie sogar als „Feind der Verfassung“.
Diese schwerwiegenden Warnungen folgen auf mehrere jüngste Wahlsiege progressiver Politiker in New York. Kandidaten, die von Bürgermeister Zohran Mamdani unterstützt wurden, gewannen kürzlich ihre demokratischen Vorwahlen. Dieser Trend löste eindeutig erneute Wut bei konservativen Führern aus.
Zukünftigen Wohlstand aufbauen
Bevor die Rede völlig entgleiste, versuchte der Präsident, sein neues Wohlstandsprogramm zu erläutern. Das vorgeschlagene System würde für jedes amerikanische Kind unter 18 Jahren ein spezielles Sparkonto eröffnen.
Babys, die während seiner zweiten Amtszeit geboren würden, erhielten eine staatliche Einzahlung von 1.000 US-Dollar. Dieses Geld dient dazu, ihre Mittel anzukurbeln. Eltern und Arbeitgeber könnten dann jährlich bis zu 5.000 US-Dollar hinzufügen.
Beamte schätzen, dass diese unberührten Konten auf über 1 Million US-Dollar anwachsen könnten, bis ein Kind 28 Jahre alt wird. Georgias Gouverneur Brian Kemp bestätigte, dass das Programm auch lokale Pflegekinder umfassen wird.
Quellen: Irish Star