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Trump-Regierung erwägt Angriffe in Mali – doch die Schuld liegt bei Putin

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Mijansk786 / Shutterstock.com

Mali wandte sich russischen Streitkräften zu, nachdem Militärputsche seine demokratische Regierung gestürzt hatten.

Militärische Präsenz weltweit kann sich ausweiten, wenn regionale Probleme in größere Konflikte münden.

Seit Monaten konzentriert Washington seine Aufmerksamkeit auf eine große Krise im Nahen Osten.

Nun blicken hochrangige Beamte auf eine andere Region, in der militante Aktivitäten rasch zunehmen.

Ein neues Ziel

Amerikanische Beamte debattieren derzeit, ob Militärschläge in Mali gestartet werden sollen. Das potenzielle Ziel ist eine Al-Qaida-nahe Gruppe namens Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin, oder JNIM, laut dem Daily Express.

Die Gruppe hat sich seit 2017 zu einer Reihe tödlicher Angriffe und Entführungen in ganz Westafrika bekannt.

Interne Diskussionen haben die Regierung gespalten, wobei der Direktor des Nationalen Sicherheitsrates, Sebastian Gorka, sich für die Kampagne ausspricht, so die Washington Post.

Das Weiße Haus äußerte sich nicht direkt zu potenziellen Luftangriffen. Ein Sprecher merkte an, dass die Regierung regionale Regierungen ermutigt habe, „US-Ausrüstung und -Dienstleistungen zu erwerben, um ihre Kriegsanstrengungen gegen die Terroristen zu unterstützen.“

Ein US-Beamter teilte The Independent mit, dass Washington hoffe, die lokalen Nationen würden sich durchsetzen, und fügte hinzu, dass „die Schuld für die sich verschlechternde Sicherheitslage Russland zufalle, das sich als ineffektiver Sicherheitspartner für Mali erwiesen habe.“

Die Liste wird länger

Mali wandte sich russischen Streitkräften zu, nachdem Militärputsche seine demokratische Regierung gestürzt hatten, doch die Sicherheit in der Region ist zusammengebrochen. JNIM koordinierte kürzlich eine lähmende Treibstoffblockade, eroberte eine wichtige Stadt im Norden und tötete Malis Verteidigungsminister bei einem Selbstmordanschlag.

Sollte Präsident Donald Trump den Plan genehmigen, wird Mali das achte Land sein, das während seiner zweiten Amtszeit Ziel von US-Angriffen wird. Frühere Militäraktionen zielten auf Syrien, Somalia, Jemen und mehrere andere Nationen.

Diese hochrangigen Beratungen finden statt, während ein separater Konflikt im Nahen Osten weiter eskaliert.

Präsident Trump warnte, dass die USA jedes Mal eine iranische Brücke oder ein Kraftwerk zerstören würden, wenn ein Schiff in der Straße von Hormus unter Beschuss gerate.

Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi reagierte in den sozialen Medien mit einer scharfen Warnung. „Jede Aggression gegen Iran, einschließlich unserer Infrastruktur, wird eine starke und entschlossene Antwort erzwingen“, postete er am Mittwoch auf X.

Unterdessen nannte UN-Generalsekretär Antonio Guterres Angriffe auf zivile Infrastruktur „inakzeptabel“.

Quellen: Washington Post, The Independent, Daily Express